Böse Überraschung beim BezahlenKleiner Snack, große Summe! Frau zahlt rund 1700 Euro für veganes Nuss-Gebäck

Ein Schokoladen-Croissant auf einem Tisch.
Auch bei der Bäckerei fällt die enorme Summe zunächst nicht auf (Symbolbild).
Danilo Oliver - stock.adobe.com

Das muss aber lecker sein!
Eine Seniorin kauft sich am Bahnhof Winterthur in der Schweiz einen veganen Nussgipfel – und zahlt dafür plötzlich 1612,14 Franken – rund 1700 Euro. Was dahintersteckt, fällt erst zwei Wochen später auf.

Seniorin zahlt 1612 Franken für Nussgipfel in Winterthur

Eigentlich will sich die Seniorin nur einen veganen Nussgipfel beim Böcker am Bahnhof Winterthur kaufen. Doch der kleine Einkauf kostet sie laut Schweizer Beobachter am Ende unglaubliche 1612,14 Schweizer Franken. Das entspricht 1.707,85 Euro.

Zunächst merkt offenbar niemand, dass bei der Zahlung etwas gewaltig schiefgelaufen ist. Erst zwei Wochen später entdeckt eine Mitarbeiterin der Seniorenorganisation Pro Senectute die ungewöhnlich hohe Abbuchung auf dem Kontoauszug der Frau.

Dann kommt der kuriose Grund für die 1612 Franken ans Licht

Aber wie kann ein Nussgipfel plötzlich mehr als 1600 Franken kosten? Die Erklärung steckt ausgerechnet in einer Zahlenkombination, die eigentlich geheim bleiben sollte: Die Seniorin hatte beim Bezahlen offenbar ihren PIN-Code dort eingegeben, wo am Kartenterminal nach einem Trinkgeld gefragt wurde. Das Gerät interpretierte die vier Ziffern deshalb als Trinkgeldbetrag.

Auch bei der Bäckerei fällt die enorme Summe zunächst nicht auf. Nach Angaben des Beobachters gibt es ein Problem mit dem Anbieter des Bezahlterminals. Deshalb taucht der Betrag nicht in der Buchhaltung auf.

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Seniorin bekommt ihr Geld zurück

Am Ende geht die Geschichte glimpflich aus. Nachdem der Fehler entdeckt worden ist, erhält die Seniorin das zu viel gezahlte Geld zurück. Bei der Filialleiterin bedankt sie sich laut Beobachter anschließend sogar mit einem Blumenstrauß. Für ihre nächsten Einkäufe zieht die Frau trotzdem Konsequenzen: Künftig will sie wieder bar bezahlen.

Und die Seniorin ist mit ihrem Missgeschick nicht allein. Wie das Portal 20 Minuten berichtet, passierte einer Frau in Dietikon im Kanton Zürich bereits etwas Ähnliches. Bei einem Imbissbesuch gab sie versehentlich ihre PIN als Trinkgeld ein – und zahlte dadurch 7686 Franken extra. Auch eine andere Frau überwies für Pouletflügeli und Pommes versehentlich 2494,60 Franken Trinkgeld. In diesem Fall erstattete das Restaurant den Betrag vier Tage später zurück.

Verwendete Quellen: 20Minuten und Beobachter