Noch bis in den späten Abend arbeiten die Schweizer Einsatzkräfte an dem Wrack des niederländischen Busses. Mit schwerem Gerät versuchen sie, ihn zu bergen. Die Opfer des Unglücks sind da schon längst abtransportiert.
Glücklicherweise ist die Unfallstelle relativ gut zugänglich. Es stellt natürlich hohe Anforderungen, einerseits an die Einsatzleitung, andererseits daran, die Verletzten zu versorgen. Das heißt, dass viele Krankenwagen im Einsatz gewesen sind und auch Rettungshubschrauber. Alles, was man braucht, war da, um das Ereignis zu bewältigen.
Das Unglück ereignete sich am späten Nachmittag zwischen den Orten Susch und Cernes im Engadintal im Kanton Graubünden. Offenbar war der Bus aus noch ungeklärten Ursachen zunächst in eine Leitplanke gekracht. Das Fahrzeug ist dann rechts von der Straße abgekommen und auf die rechte Seite gestürzt. Dabei sind mehrere Personen gestorben und mehrere Personen verletzt worden.
Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin zeigte sich angesichts des Unfalls geschockt und kündigte gründliche Untersuchungen zur Unglücksursache an.