Einfach herrlich schlotzigWenn Landküche gut aussieht – Julius Roberts kocht euch sein Lieblingsrisotto

Die Rezepte von Landkoch Julius Roberts findet ihr jetzt auch auf RTL+
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Instagram/juliusroberts

Ein Topf voller Sommer.
Frische Erbsen direkt aus dem Garten, goldbraun gebratene Zucchini und ein Risotto, das am Ende herrlich cremig wird. Der britische Koch und Autor Julius Roberts zeigt auf RTL+, warum manchmal ein paar einfache Zutaten reichen, um sofort Lust aufs Nachkochen zu bekommen.

Frische Zutaten übernehmen die Hauptrolle

Es gibt Gerichte, bei denen man schon nach den ersten Sekunden weiß: Das möchte ich essen. Genau so ein Rezept ist das Lieblingsrisotto von Julius Roberts. Statt ausgefallener Zutaten setzt der Koch auf das, was der Sommer gerade hergibt – und beweist, dass gute Landküche oft erstaunlich unkompliziert ist.

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Bevor überhaupt gekocht wird, geht Julius Roberts erst einmal nach draußen und pflückt ein paar Erbsen. Mehr braucht es eigentlich nicht, um zu verstehen, warum seine Gerichte so viele Fans haben. Saisonale Zutaten stehen im Mittelpunkt und dürfen genau so schmecken, wie sie gewachsen sind.

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In der Küche beginnt das Risotto klassisch. Zwiebeln werden langsam in Olivenöl, Butter und etwas Salz glasig gedünstet. Danach kommt Carnaroli-Reis in den Topf. Erst wenn ein kräftiger Schuss Weißwein verkocht ist, wird nach und nach heiße Brühe angegossen. Für Roberts ein wichtiger Schritt, denn kalte Brühe würde den Garprozess unnötig ausbremsen.

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Ein kleiner Kniff macht den Unterschied

Während der Reis langsam cremig wird, landet das Sommergemüse in der Pfanne. Zucchini dürfen in reichlich Olivenöl Farbe bekommen, bevor Knoblauch, Ackerbohnen und die frisch gepflückten Erbsen dazukommen. Den eigentlichen Frischekick liefert aber etwas anderes.

Roberts greift großzügig zur Zitrone. Abrieb und Saft sorgen dafür, dass das Risotto trotz Butter und Käse angenehm leicht wirkt. Dazu kommen noch Majoran und Minze, die dem Gericht eine überraschend frische Kräuternote verleihen. Zum Schluss entscheidet sich, ob aus einem guten ein richtig gutes Risotto wird. Butter und Käse verleihen dem Reis seinen Schmelz. Julius Roberts verwendet dafür britischen Schafskäse, empfiehlt aber genauso Parmesan oder Pecorino.

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Dann folgt die italienische Kochtechnik Mantecatura. Dabei wird das Risotto kräftig gerührt, bis sich Stärke, Butter und Käse zu einer cremigen Einheit verbinden. Julius Roberts beschreibt den Moment herrlich bildhaft: Das Risotto müsse dabei richtig „klatschen“. Genau dann ist es fertig – locker, cremig und so appetitlich, dass man am liebsten sofort den Löffel hineintauchen möchte.

Verwendete Quellen: RTL+