Mit diesem Trick spart ihr Kalorien!Drei Sommersalate zum Sattwerden UND Abnehmen

Kartoffelsalat mit Gurken, Symbolbild (KI)
Mit einer ganz einfachen Methode spart ihr bei Kartoffeln Kalorien ein (Symbolbild, KI).
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Nur grüne Blätter zum Mittagessen?
Nicht selten hat das zur Folge, dass der Magen nach dem Mittagessen knurrt und wir dann doch noch gefrustet und hungrig die halbe Packung Eis auslöffeln. Aber das muss nicht sein! Wir verraten euch tolle Rezepte für leckere Salate, die satt machen und trotzdem beim Abnehmen helfen.

Wer abnehmen möchte, muss sich satt essen

Im Sommer ist es grundsätzlich sinnvoll, leicht verdauliche Speisen zu wählen, um den Organismus bei den hohen Temperaturen nicht zusätzlich durch die Verdauungsarbeit zu belasten. Allerdings bedeutet leicht nicht zwangsläufig, dass es nur ein paar Blätter Endivie, Radicchio oder Kopfsalat sein dürfen. Auch wenn ihr Gewicht verlieren wollt, solltet ihr euch bei den drei Hauptmahlzeiten satt essen, ansonsten sind Heißhunger-Attacken vorprogrammiert – und die sind bekanntlich der größte Feind jedes Abnehmversuchs.

Daher gilt: Wählt Salate, die gut sättigen.

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Diese Salatzutaten sind kalorienarm und machen satt

Diese Zutaten sorgen dank ihres hohen Eiweißgehalts für eine lang anhaltende Sättigung:

  • Kichererbsen

  • weiße Bohnen

  • Kidneybohnen

  • Thunfisch

  • mageres Geflügelfleisch

  • Tofu

Aber auch vor kohlenhydratreichen Salaten mit Nudeln, Reis oder Kartoffeln braucht ihr nicht zurückzuschrecken. Aufgrund ihres hohen Stärkegehalts sind sie bei vielen zwar als Dickmacher verschrien. Hintergrund ist, dass unser Körper die durchs Kochen freigesetzte Stärke dank bestimmter Verdauungsenzyme in Glukose (Traubenzucker) umwandeln kann.  Diese gelangt vom Dünndarm aus direkt in den Blutkreislauf und versorgt vor allem unsere Muskel-, Hirn- und Nervenzellen mit Energie. Nehmen wir zu viel Glukose auf, wird sie in Fett umgewandelt und für schlechte Zeiten in den Fettdepots gespeichert.

Aber …

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Darum haben kalte Nudeln weniger Kalorien!

Die gute Nachricht: Pasta, Kartoffeln und Co. liefern deutlich weniger Kalorien, wenn ihr sie nicht direkt nach dem Kochen verzehrt, sondern zunächst mindestens zwölf Stunden lang abkühlen lasst. Dadurch verändert sich die Struktur der enthaltenen Stärke: Sie wird zu sogenannter resistenter Stärke. Einmal gebildet, bleibt diese auch dann erhalten, wenn ihr die Nudeln, Kartoffeln oder den Reis am nächsten Tag noch einmal erwärmt.

Resistente Stärke kann nicht von den körpereigenen Verdauungsenzymen aufgespalten werden, sodass sie den Dünndarm unverdaut passiert. Folglich liefert sie auch keine Kalorien und wirkt im Körper ähnlich wie Ballaststoffe. Erst im Dickdarm beginnen dann unsere körpereigenen Bakterien mit dem Aufspaltungsprozess der resistenten Stärke, wobei weitere Nebenprodukte entstehen, die unsere Darmflora stärken.

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Warum resistente Stärke beim Abnehmen hilft

Die resistente Stärke hilft auf vielfältige Weise beim Gewichtsverlust: Sie beugt Blutzuckerschwankungen vor und sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel konstant bleibt. Dadurch bleiben wir länger satt, was wiederum Heißhungerattacken vorbeugt. Folglich essen wir weniger und nehmen weniger Kalorien zu uns.

Da etwa zehn bis 30 Prozent der in den Lebensmitteln vorhandenen Stärke in resistente Stärke umgewandelt wird, liefern kalte Kartoffeln, Nudeln und Co. auch zehn bis 30 Prozent weniger Kalorien als die frisch gekochten und direkt im Anschluss verzehrten Varianten. Wer dabei zu Frühkartoffeln – diese werden von Ende Juni bis Ende August geerntet – greift, spart zusätzlich Kohlenhydrate, da diese Sorte weniger Stärke enthalten als Speisekartoffeln.

Kalte Nudeln, Reis und Co. lassen sich außerdem perfekt zu Salat verarbeiten. Voraussetzung ist allerdings, dass ihr sie nicht mit fetten Soßen auf Basis von Mayonnaise, Sahne oder Schmand anrichtet, sondern auf eine Essig-Öl-Mischung setzt. Optimal ist eine Vinaigrette aus Olivenöl, Weißweinessig, etwas Salz, Pfeffer und maximal einer Prise Zucker.

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Rezept für kalorienarmen Kartoffelsalat mit Gurken

Kartoffelsalat mit Gurken, Symbolbild (KI)
Schnittlauch als Topping kurbelt den Stoffwechsel an (Symbolbild, KI).
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Zutaten für vier Personen:

  • 800 Gramm Kartoffeln (festkochend)

  • etwas Salz

  • zwei große rote Zwiebeln

  • vier Esslöffel Apfelessig

  • 250 Milliliter klassische Gemüsebrühe

  • ½ Teelöffel Agavendicksaft

  • zwei Esslöffel Rapsöl

  • eine große Salatgurke

  • etwas Pfeffer

  • Schnittlauch (nach Geschmack)

Zubereitung:
Wascht die Kartoffeln und kocht sie anschließend etwa 25 Minuten. Schreckt sie anschließend ab und pellt sie, solange sie heiß sind. Lasst die Kartoffeln anschließend abkühlen.

Schält währenddessen die Zwiebeln und schneidet sie in feine Würfel. Kocht sie dann mit Essig, Gemüsebrühe und Agavendicksaft auf. Schneidet nun die Kartoffeln in Scheiben und salzt sie.

Gießt anschließend die heiße Zwiebel-Gemüsebrühe über die Kartoffeln. Gebt danach das Rapsöl hinzu und mischt alles gut durch. Lasst alles mindestens 30 Minuten durchziehen.

Wascht die Gurke und schneidet sie mit einem Gemüsehobel in feine Scheiben. Mischt sie unter den Salat und schmeckt ihn mit Salz und Pfeffer ab.

Anschließend könnt ihr – je nach Geschmack – noch einen halben Bund Schnittlauch schneiden und unter den Salat mischen. Das verleiht ein besonders frisches Aroma, die Senfölglykoside des Schnittlauchs kurbeln zudem den Stoffwechsel an.

Dabei gilt: Wer den Salat vor dem Verzehr mindestens zwölf Stunden im Kühlschrank aufbewahrt, spart nicht nur Kalorien, sondern erhält auch einen deutlich aromatischeren Salat – je länger das Dressing durchziehen kann, umso besser schmeckt er.

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Rezept für mediterranen Nudelsalat

Mediterraner Nudelsalat, Symbolbild (KI)
Vollkorn-Nudeln machen den Salat besonders sättigend (Symbolbild, KI).
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Zutaten für vier Personen:

  • 200 g Vollkorn-Rigatoni

  • 250 g Cherrytomaten

  • zwei Handvoll Rucola

  • 150 g kleine Mozzarellakugeln

  • 50 Gramm Oliven (grün oder schwarz)

  • 3 Esslöffel Basilikum-Pesto

  • 1,5 Esslöffel griechischer Joghurt

  • 1 Teelöffel Zitronensaft

  • 1/2 TL Honig

  • drei Stiele Basilikum

  • etwas Salz und Pfeffer

  • Nach Belieben: ein wenig Parmesan

Zubereitung:
Kocht die Nudeln nach Packungsanleitung in leicht gesalzenem Wasser. Wascht in der Zwischenzeit die Cherrytomaten und den Rucola. Halbiert anschließend die Cherrytomaten.

Lasst die Mozzarellakugeln und Oliven abtropfen. Zupft die Basilikumblättchen ab und hackt sie klein. Vermischt sie mit dem Pesto, Honig, Zitronensaft und griechischen Joghurt und schmeckt alles mit etwas Salz und Pfeffer ab.

Gießt die Nudeln ab und gebt sie in eine Schale mit den Tomaten, Mozzarellakugeln, Oliven und dem Rucola. Gebt anschließend das Dressing darüber und durchmischt alles gut. Je nach Geschmack könnt ihr den Salat noch mit ein wenig gehobeltem Parmesan garnieren.

Auch hier gilt: Am besten bereitet ihr den Salat bereits am Vortag zu. Auf diese Weise können die Nudeln komplett auskühlen und es kann sich die unverdauliche resistente Stärke bilden. Auf diese Weise spart ihr ohne Aufwand oder Verzicht Kalorien ein!

Rezept für bunten Reissalat mit Gemüse

Bunter Reissalat, Symbolbild (KI)
Der Reissalat ist perfekt für Meal Prep (Symbolbild, KI)
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Zutaten für vier Personen:

  • 500 g Vollkornreis

  • ein Liter Wasser

  • 1,5 Teelöffel Salz

  • zwei Möhren

  • eine Salatgurke

  • 400 g Kirschtomaten

  • zwei Paprikaschoten (gelb und rot)

  • zwei große Zwiebeln

Zutaten für die Marinade:

  • 150 Milliliter Essig

  • 150 Milliliter Rapsöl

  • zwei Prisen Salz

  • etwas Pfeffer

  • einen halben Teelöffel Zucker

  • einen halben Teelöffel Zitronensaft

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Zubereitung:
Gebt den Reis in ein Sieb und spült ihn mit Wasser ab. Kocht den Reis dann in leicht gesalzenem Wasser etwa 20 Minuten, bis er gar ist. Lasst ihn anschließend abkühlen.

Wascht die Möhren, Paprika, Salatgurke und Tomaten. Schneidet die Möhren und Paprikaschoten in feine Würfel und viertelt die Kirschtomaten. Schält anschließend die Zwiebeln und hackt sie fein.

Vermischt den Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Zucker in einer Schüssel. Gebt im Anschluss das Öl unter die Marinade. Gebt nun das Gemüse unter den abgekühlten Reis und vermischt alles gut mit der Marinade. Lasst den Reissalat ein paar Stunden oder über Nacht durchziehen und genießt ihn am nächsten Tag.