„Die Schüssel der Wahrheit” in MünchenThomas ist DER Toiletten-Tester! „Kackfluencer” nimmt RTL mit auf seine Mission
Alles nur wegen einer Wette!
Thomas ist der Mann hinter der „Schüssel der Wahrheit” – einem rasant wachsenden TikTok-Account, auf dem sich alles um Toiletten dreht! Denn Thomas’ Bestimmung lautet: Toiletten testen – und das deutschlandweit. RTL durfte den TikToker auf seiner Mission begleiten. Wie der Vater überhaupt auf diese verrückte Idee gekommen ist und wie die Toiletten in München abschneiden, erfahrt ihr im Video oben.
Vom Unternehmensberater zum Kackfluencer! „Schüssel der Wahrheit” entstand durch eine Wette
18 Millionen Klicks – und das innerhalb von nur zwölf Wochen: „Kackfluencer” Thomas ist mit seinen Social-Media-Videos, in denen er die verschiedensten Toiletten in Deutschland testet, gerade in aller Munde! Egal, ob Flugzeugtoilette, U-Bahn-Klos oder den Örtlichkeiten in Fünf-Sterne-Hotels: Thomas prüft Hygiene, Ausstattung, Temperatur, Atmosphäre und Design – und vergibt knallhart Punkte!
Doch wie ist es überhaupt zu dieser skurrilen Mission gekommen? Thomas, der hauptberuflich eigentlich als Unternehmensberater tätig ist, verrät: „Die Schüssel der Wahrheit ist in der Tat durch eine Wette mit meinem Sohn entstanden.” Um dem Nachwuchs zu beweisen, dass heutzutage jeder in Kürze ein TikTok-Star werden kann, eröffnet der Unternehmer einen eigenen Account. Sein Content? Durch Zufall im Urlaub entstanden, als Thomas aus Spaß eine Thermen-Toilette am Bodensee filmte und bewertete.

Um die Wette – mit einem Einsatz von 20 Euro – zu gewinnen, benötigte Thomas 1.000 Aufrufe und 50 Likes innerhalb von acht Stunden. Doch am nächsten Tag zeigt sein TikTok-Account ein völlig unerwartetes Bild: 250.000 Views und 10.000 Likes! „Hätte ich nicht erwartet”, verrät uns Sohn Noel, der zugleich auch Papas größter Kritiker ist.
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Auch wir wollen wissen, was hinter diesem verrückten Erfolgskonzept von Thomas steckt – und begleiten den Schüssel-Checker auf seiner Münchener Mission!
Gemeinsam auf Mission! Klo-Kritiker testet Münchener U-Bahn-Toilette
„Ich gehe heute scheißen, hier in München – und zwar in München-City, in verschiedensten Locations”, eröffnet Thomas den großen Toiletten-Check mit unseren Reportern. Als Erstes knüpft sich der Unternehmensberater die Münchener U-Bahn-Toilette vor – betreut und damit kostenpflichtig.
Doch noch bevor wir einen Schritt in die Toilette gewagt haben, ziert bereits ein kritischer Blick das Gesicht des Toiletten-Testers. „Dieser Blick verrät uns, dass meine Nase gerade jetzt schon Pipi riecht, obwohl wir ein Stockwerk höher sind, als wir sollten”, löst Thomas seine leidende Miene auf. Werden seine Ängste erfüllt?

„Für den öffentlichen Bereich, habe ich schon schlechter gesehen”, urteilt der Toiletten-Tester, der insbesondere nach eigener Aussage von der öffentlichen Toilette am Frankfurter Hauptbahnhof noch traumatisiert ist. „Viel besser als gedacht. Es war wirklich, würde ich sagen, sogar eine sieben bis acht von zehn Schüsseln, die ich vergeben würde”, offenbart Thomas.
Ein Griff ins Klo? So fällt die Toiletten-Kritik in München aus
Weiter geht die Münchener Mission: Im El Gaucho war Thomas bereits undercover. Ob sich seine Bewertung beim zweiten Besuch ändert? „Also designtechnisch habt ihr eine der schönsten Toiletten in München”, lobt der Klo-Kritiker den Restaurantleiter. Doch es gibt auch Kritik-Punkte: „Also, die Toilettenheizung ist nicht an und ein bisschen Musik. Ihr habt überall Musik. Aber da unten hat es mir gefehlt.” Für eine Zehn-Punkte-Bewertung braucht es schließlich mehr als nur eine saubere und ansehnliche Toilette!
„Also, wenn es zehn von zehn sind, dann muss wirklich alles perfekt sein. Also, das ist die Hygieneansicht, die Sauberkeit, der Geruch. Ich liebe Hintergrundmusik. Also das ist für mich ganz, ganz wichtig. Da kann ich mich extrem gut entspannen”, erläutert der Klo-Kritiker seine Bewertungskriterien.
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Wir nähern uns dem letzten Toiletten-Stopp. Thomas’ aktuelles Urteil: „Aufgefallen ist, dass wir in der gesamten Münchener Innenstadt nur einlagiges Toilettenpapier haben. Das ist für mich ein absolutes No-Go.” Schließlich müsse dies vom Benutzer gefaltet werden. Ob eine Münchener Café-Toilette das Ruder noch umreißen kann? Thomas’ strahlendes Gesicht nach seinem Besuch spricht Bände: „Zweilagiges Toilettenpapier”, ruft der Klo-Kritiker triumphierend!
Welche drei Toiletten übrigens bisher als die absoluten Favoriten bei „Die Schüssel der Wahrheit” gelten, seht ihr oben im Video.
Von lustiger Wette zum ernsthaften Business! Warum Thomas weiter Toiletten testen will
Was als Wette ins Leben gerufen wurde, ist heute mehr eine Leidenschaft für Thomas. Denn seine Videos dienen nicht nur der Unterhaltung, sie haben auch einen positiven Einfluss: So haben schon einige Toiletten-Anbieter ihre Räumlichkeiten durch Thomas’ Bewertung verbessert.
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„Das Zweite ist, dass ich richtige Dankesschreiben bekomme – von Menschen, die sich bedanken, weil sie die Angst verlieren, in öffentlichen Bereichen auch ihr Geschäft zu erledigen”, offenbart Thomas, der sieht, wie wichtig sein Content für manche Zuschauer ist.
Das scheinen auch immer mehr Unternehmen zu sehen. Denn die Buchungsanfragen für einen Toiletten-Test steigen bei Thomas weiter an. Zwar wird der Klo-Kritiker hierbei bezahlt, doch authentisch sei Thomas weiterhin zu 100 Prozent. „Ich werde mich nicht verstellen. Ich werde es so bewerten, wie die Toilette auch ist”, betont der Unternehmensberater, für den sein amüsanter TikTok-Account längst eine ernsthafte Mission geworden ist!
Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche

