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17.11.2019

Schluss mit Tinder – diese 6 Dating Apps bringen die große Liebe

Schluss mit Tinder – diese 6 Dating Apps bringen die große Liebe

Große Liebe gesucht? Dann nichts wie app in die virtuelle Flirtwelt! Denn mit der richtigen Anwendung wird es einfacher denn je, das Herzblatt endlich zu finden. Diese 6 Apps bringen Schwung in den Single-Alltag und sorgen auf ganz unterschiedliche Art und Weise für Abwechslung – mal mit und mal ohne das typische Tinder-Wischen.

1. Jaumo: Kostenloser Flirt-Spaß

Jaumo ist eine deutsche Flirt-App, die mittlerweile über 30 Millionen Mitglieder weltweit verzeichnet. Das große Plus der mobilen Anwendung? Die Basis-Funktionen sind gratis nutzbar. Das Prinzip hinter der App ist also ebenso einfach wie günstig.

Die Gründer Jens Kammerer und Benjamin Roth bringen’s mit einem kleinen Augenzwinkern auf den Punkt: „Du kannst dich hier unverbindlich anmelden, jemanden kennenlernen, der dir gefällt und zusammen am Wochenende essen gehen, ohne dass du dafür eine Bank ausrauben musst – denn Jaumo ist kostenlos.“

Wer die VIP-Funktion der App ausprobieren möchte, kann das 7 Tage lang tun. Enthalten sind darin eine bessere Profilplatzierung sowie Lesebestätigungen. Bei Nichtgefallen gibt’s das Geld zurück. Klingt fair, oder?

Alles auf einen Blick:

  • Kosten: gratis, VIP-Funktion gegen Aufpreis
  • Sicherheit und Privatsphäre: zahlreiche Individualisierungsoptionen
  • Funktion: Chat, Wischen („Zappen“), Umgebungssuche

2. Bumble: Die App, bei der frau entscheidet

Bumble – eine vergleichsweise junge Dating App, die ihren Ursprung in den USA hat – mischt die Online-Dating-Welt gewaltig auf. Warum? Weil es hier die Frauen sind, die den ersten Schritt machen. Die mobile Anwendung überlässt es den weiblichen Nutzern, mit wem sie in Kontakt treten wollen. Das hat den Vorteil, das niveaulose oder gar unangemessene Anfragen deutlich reduziert werden.

Wie bei Tinder und Co. wird hier gewischt, was das Zeug hält. Ergibt sich eine Übereinstimmung, so hat der weibliche Part bis zu 24 Stunden Zeit, sich beim potenziellen Interessenten zu melden. Ist diese Frist vorbei, verfällt das Match.

Alles auf einen Blick:

  • Kosten: gratis, Premium-Funktion gegen Aufpreis
  • Prinzip: innovativ – Frauen entscheiden
  • Funktion: Wischen, Chat

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3. Once: Qualität statt Quantität

Bei Once ist der Name Programm: Anstatt sich täglich durch zahlreiche Profilbilder zu wischen, setzt Once (deutsch: „einmal“) auf ein einziges Match pro Tag. Die mobile Anwendung, die sich selbst als „Slow Dating App“ bezeichnet, sendet den Usern Partner-Vorschläge – aber eben nur einen pro Tag.

Anhand der Profile werten echte Menschen, die „Matchmaker“, aus, welche Nutzer gut zusammenpassen könnten. Es handelt sich also tatsächlich um handverlesene Matching-Vorschläge. Können sich beide User ein Kennenlernen vorstellen, öffnet sich ein Chat. Mit 8 Millionen Nutzern ist die Auswahl nicht gerade klein, könnte aber auch durchaus größer sein.

Alles auf einen Blick:

  • Kosten: gratis, Premium-Funktion gegen Aufpreis
  • Prinzip: Klasse statt Masse
  • Funktion: handverlesenes Matching, Chat

4. happn: Sehen, verlieben und wiederfinden

happn ist eine französische Dating App, die auf GPS-Technologie basiert. Der Leitgedanke, der hinter der mobilen Anwendung steht: All diejenigen wiederfinden, denen man bereits begegnet ist. Das unterscheidet happn von den meisten anderen Dating Apps.

Während es beim herkömmlichen Online Dating darum geht, sich erst virtuell kennenzulernen und dann im echten Leben zu treffen, ist es bei happn genau andersherum. Die GPS-Funktion der Flirt-App erkennt, wenn sich die Wege zweier User kreuzen. Daraufhin ploppt das jeweils andere Profil auf der Timeline auf. Durch ein „Like“ über das Herz-Symbol lässt sich ein „Crush“ erzeugen, also ein Match. Somit öffnet sich ein Chat.

Was die Privatsphäre angeht, gilt es für die User, kritisch abzuwägen. Denn: Andere Profile lassen sich unbemerkt ansehen. Zudem zeichnet die App die genauen Daten des Treffpunkts – also Ort und Zeitpunkt – auf.

Alles auf einen Blick:

  • Kosten: gratis, Premium-Funktion gegen Aufpreis
  • Prinzip: erst treffen, dann kennenlernen
  • Funktion: GPS-Signal erkennt Real-Life-Treffen, Chat

5. Lovoo: Wenn das Flirtradar ausschlägt

Auf sogenanntes Geotagging setzt auch die Dating App Lovoo. Wer das Flirtradar anschaltet, kann potenziell interessierte Singles in der Umgebung ausmachen. Über einen Klick gelangt man dann auf das Profil und kann in Kontakt miteinander treten. Das geht mit der Basic-Version aber nur in einem begrenzten Umfang. Wer unbegrenzt flirten und chatten möchte, muss die Premium-Version nutzen, die mit einem Aufpreis verbunden ist.

Anders als bei Tinder können die User bei Lovoo auch Mitglieder kontaktieren, mit denen kein Match entstanden ist. Zudem ist Lovoo nicht nur bildbasiert, sondern ermöglicht es auch, Steckbriefe anzulegen. Eine gezielte Suche nach ähnlichen Hobbys oder dergleichen ist somit ohne Weiteres möglich.

Alles auf einen Blick:

  • Kosten: Basis-Funktion gratis, Premium-Funktion gegen Aufpreis
  • Prinzip: Steckbrief entwerfen, finden und gefunden werden
  • Funktion: Geotagging („Flirtradar“), Chat, Wischen („Match-Game“)
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6. Zoosk: Dank Smart Date zum Liebesglück

Bei Zoosk sprechen die Zahlen für sich: 40.000.000 Singles weltweit und 3 Millionen gesendete Nachrichten pro Tag – eine gute Bilanz für die US-amerikanische App. In Deutschland liegen die Mitgliederzahlen bei einer halben Million Singles, was die Flirt-App im Vergleich zu Tinder und Lovoo zu einem eher kleinen Fisch werden lässt.

Wie Zoosk funktioniert? Auf Basis des Austauschs. Das „Flirt-Karussell“ ermöglicht den Mitgliedern, die Fotos anderer zu bewerten. Dadurch sichert man sich Guthaben, sogenannte „Coins“. Diese lassen sich jedoch wieder reinvestieren, nämlich in Popup-Chats oder virtuelle Geschenke, die man anderen Usern machen kann. Die App glänzt also durch eine Flirt-Gamification.

„Smart Date“ ist der Name des Matching-Systems, das auf einem Algorithmus basiert. Alle 24 Stunden wählt die künstliche Intelligenz zwei Kandidaten aus, die gut zusammenpassen könnten. Wie gehabt können die beiden User – sofern sie dem Match auch beide zustimmen – in Kontakt treten.

Alles auf einen Blick:

  • Kosten: Basis-Funktion gratis, Premium-Funktion gegen Aufpreis
  • Prinzip: Profilfoto hochladen, bewerten und finden
  • Funktion: Matching, Chat

Fazit: Was ist die beste Dating App?

Die eine beste Dating App gibt es nicht. So kommt es doch immer darauf an, was man sich von dem Ausflug in die virtuelle Dating-Welt erhofft. Wer ergebnisoffen ist und eine gute Alternative zu Tinder sucht, ist mit Jaumo, Lovoo und Zoosk gut bedient. Alle drei Flirt-Apps ermöglichen eine schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme. Ob sich dann mehr ergibt, lässt sich beim Chatten herausfinden.

Neue Ansätze beschreiten hingegen Once, happn und Bumble. Während Once das willkürliche Wischen in den Hintergrund rückt und auf einen einzigen, handverlesenen Kontakt pro Tag setzt, steht bei happn das echte Leben im Vordergrund. Wer sich tatsächlich über den Weg läuft, kann sich über die mobile Anwendung wiederfinden. Innovativ zeigt sich ebenfalls Bumble, wo Frauen den ersten Schritt der Kontaktaufnahme gehen können.

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