Er kam mit Micro-Hydranencephalie zur Welt

Wunderkind Jaxon Buell mit nur 5 Jahren gestorben

08. April 2020 - 15:18 Uhr

Ärzte rieten damals zur Abtreibung

Jaxon Buell ist tot: Der Junge, der wegen seines starken Lebenswillens selbst erfahrene Mediziner überraschte, starb bereits am 1. April im Alter von fünf Jahren an den Folgen seines Gendefekts: Das Wunderkind aus North Carolina, kam mit Micro-Hydranencephalie zur Welt. "Er starb friedlich in meinen Armen", sagte Jaxons Vater Brandon dem Lokalsender "News4Jax" als er den Tod seines Sohnes nun, eine Woche später, verkündete. Im Video sehen Sie Bilder aus seinem viel zu kurzem Leben.

Junge lernte krabbeln und selbständig essen

Jaxon
Jaxon lebte fast wie ein gesundes Kind.
© Jaxon Strong/Facebook

Dass Jaxon überhaupt fünf Jahre alt geworden ist, grenzt an ein Wunder, denn normalerweise raten Ärzte bei solchen Deformationen des Ungeborenen zu einer Abtreibung. Diese haben sie auch den Eltern von Jaxon empfohlen. Doch die Eltern entschieden sich dazu, ihren Sohn zu bekommen. "Ich dachte, wenn er überlebt, wird er leben, wenn er es nicht schafft, dann sicher nicht wegen meiner Entscheidung", erzählte Mutter Brittany in einem RTL-Interview im Jahr 2016.

Als Jaxon 2014 in Florida geboren wird, fehlen ihm Teile des Kopfes und des Gehirns. Die Ärzte denken damals, dass er weder hören noch sehen können wird - aber Jaxon beweist allen das Gegenteil. "Jeden Tag gibt es etwas Neues, was er tut, er inspiriert uns. Es ist lustig und aufregend", beschreibt seine Mutter. Eines Tages lernt Jaxon sogar zu krabbeln und selbstständig zu essen. Auch mit dem Sprechen fängt der Kleine bald an und weckt damit die Hoffnung auf ein halbwegs normales Leben.

"Blaue Augen und sein perfektes Lächeln"

Diese Hoffnung ist nun mit Jaxon gestorben. Am 1. April schloss der kleine Junge zum letzten Mal die Augen, die seinem Vater für immer in Erninnerung bleiben werden. In seinem Instagram-Post zum Abschied des Sohnes schreibt er: "Ich werde seine großen blauen Augen und sein perfektes Lächeln - und all die dinge, die wir zusammen erlebt haben, niemals vergessen." Brandon Buell weist Jaxons Fangemeinde darauf hin, dass sein Tod nichts mit dem Coronavirus zu tun hat - der Körper des Kindes machte einzig aufgrund des Gendefekts nicht mehr weiter.