Ausschreitungen in England und Albanien

Hässliche Szenen in der WM-Qualifikation

Ungarische Fans und die Polizei geraten in Wembley aneinander
Ungarische Fans und die Polizei geraten in Wembley aneinander
© Imago Sportfotodienst

13. Oktober 2021 - 8:46 Uhr

Ungarische Fans und Polizei geraten aneinander

England hat den vorzeitigen Sprung zur Fußball-WM in Katar verpasst. Überschattet wurde das Spiel kurz nach dem Anstoß von Ausschreitungen auf der Tribüne zwischen ungarischen Hooligans mit der Polizei. Auch die zweite Partie der Gruppe wurde durch hässliche Szenen überschattet.

Polizei schreitet nach rassistischen Vorfall ein

England hat den vorzeitigen Sprung zur Fußball-WM in Katar verpasst. Der Vize-Europameister kam im Londoner Wembley-Stadion nicht über 1:1 (1:1) gegen Ungarn hinaus. Überschattet wurde das Spiel kurz nach dem Anstoß von Ausschreitungen auf der Tribüne zwischen ungarischen Hooligans mit der Polizei.

In der Anfangsphase der Partie waren Dutzende Einsatzkräfte auf den Tribünen mit Gästefans aneinandergerieten. Die Polizei setzte Schlagstöcke gegen die Zuschauer ein. Kurz nach Beginn des Spiels hätten Beamte die Tribüne betreten, um einen Zuschauer wegen eines rassistischen Vorfalls zu verhaften, hieß es in einer Polizeimitteilung. Daraufhin habe es Unruhe gegeben, an der andere Zuschauer beteiligt waren.

Ungarn hat nur noch theoretischen Chancen auf WM-Teilnahme

Ordner und Polizisten mussten einschreiten
Ordner und Polizisten mussten einschreiten
© Imago Sportfotodienst

Die Gäste waren durch den Freiburger Roland Sallai (24.) per Foulelfmeter in Führung gegangen, Verteidiger John Stones (37.) von Manchester City glich noch in der ersten Hälfte aus. Mit hohem Ballbesitzanteil, aber wenig großen Chancen rannten die Three Lions in der Folge an, brachten RB-Keeper Peter Gulacsi aber nicht mehr in Verlegenheit.

England steht nun mit 20 Punkten an der Tabellenspitze der Gruppe I, Ungarn hat trotz des überraschenden Punktgewinns mit elf Zählern nur noch theoretische Chancen auf die Play-offs.

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:

Flaschen und Feuerzeuge flogen auf polnische Spieler

Albanische Fans zündeten Pyrotechnik im Stadion
Albanische Fans zündeten Pyrotechnik im Stadion
© imago

Auch im zweiten Spiel der Gruppe I zwischen Albanien und Polen sorgten Zuschauer mit ihrem Fehlverhalten für einen Zwischenfall. Nach dem 1:0 durch den polnischen Angreifer Karol Swiderski (77.) wurden die Gäste um Weltfußballer Robert Lewandowski bei ihrem Jubel von albanischen Fans mit diversen Gegenständen beworfen. Unter anderem wurden die Spieler mit Flaschen und Feuerzeugen getroffen.

Die Partie wurde daraufhin von Schiedsrichter Clement Turpin (Frankreich) unterbrochen und nach etwas mehr als 20 Minuten wieder angepfiffen. In der restlichen Spielzeit kam es zu keinen weiteren Vorkommnissen auf dem Platz. Durch den Dreier springt Polen (17 Punkte) vorbei an Albanien (15) auf Rang zwei. (cni/sid)