Nachhaltiger geht´s nicht

Diese Stoffwindeln kann sogar das Geschwisterkind noch tragen

17. Mai 2021 - 17:28 Uhr

Windeln zum Waschen statt Wegschmeißen

Als Gesa Meyer vor fünf Jahren zum ersten Mal Mutter wird, sucht sie nach einer nachhaltigen Alternative für Windeln, findet aber einfach nichts Passendes. Also startet sie selbst in die Produktion und trifft offenbar einen Nerv: Inzwischen ist sie Geschäftsführerin ihres eigenen Unternehmens.

Wie die wiederverwendbaren Windeln hergestellt werden und was sie können, sehen Sie im Video.

Nachhaltigkeit bis ins Detail

Bei der Produktion achtet Gesa Meyer darauf, sehr ökologisch vorzugehen: "Es ist mir schon sehr wichtig, dass wir die Transportwege so kurz wie möglich halten. Dass die Produkte, die wir verwenden, mit Farben gedruckt werden, die den höchsten ökologischen Standards entsprechen und dass wir hier in der Produktion darauf achten, so wenig Abfall wie möglich zu produzieren." Außerdem nähen sie und ihre Kolleginnen mit Ökostrom.

Alles fängt mit Oma an

Gesa Meyer ist keine gelernte Schneiderin, ihre Oma brachte ihr alles wichtige bei. Die ersten Windeln entstanden im heimischen Wohnzimmer mit einer Haushalts-Nähmaschine. Inzwischen arbeiten 15 Frauen in ihrer Firma, die auch andere Babykleidung produziert. Die waschbaren Windeln sind aber nach wie vor ihr Aushängeschild. Mit 40 Euro nicht ganz günstig, aber dafür umweltfreundlich.

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