Multi-Geräte-Support, Antwort-Reaktionen & Co.

Diese WhatsApp-Funktionen kommen in diesem Jahr!

Neues Jahr, neue Funktionen bei WhatsApp!
Neues Jahr, neue Funktionen bei WhatsApp!
© AP, Patrick Sison

18. Januar 2022 - 7:36 Uhr

Immer wieder neue WhatsApp-Features zugunsten der Nutzerfreundlichkeit

WhatsApp überrascht seine User immer wieder mit neuen Funktionen – so auch im neuen Jahr. Der Nachrichtendienst führt 2022 einige Features ein, die das Chatten noch komfortabler machen, sei es bezüglich Sprachnachrichten oder schnellen Antworten! Wir zeigen alle Neuerungen im Überblick.

Bessere Bildqualität

Wer Fotos bei WhatsApp verschickt, muss aktuell in Kauf nehmen, dass die Bildqualität dadurch extrem leidet. Der Messenger komprimiert das verschickte Bild, das dadurch deutlich schlechter aussieht als das Original. WhatsApp will das künftig ändern und neue Optionen für die Bildübertragung anbieten. Damit soll es dann möglich sein, selbst zu bestimmen, wie stark Bilder beim Verschicken komprimiert werden sollen.

Antwort-Reaktionen

Instagram verfügt in den Storys bereits über diese Funktion, Facebook ebenfalls bei Beiträgen, bei WhatsApp kommt sie im neuen Jahr: Nutzer können auf einzelne Nachrichten reagieren und sparen sich so eine manuell eingetippte Antwort. Der User hat dabei die Wahl aus sechs verschiedenen Reaktionen: Daumen hoch, Herz, belustigt, erstaunt, dankbar und traurig. Das Feature soll sowohl in Gruppen- als auch in Einzelchats verfügbar sein.

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Verschickte Nachrichten löschen

Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal eine Nachricht bei WhatsApp verschickt, die einem hinterher total peinlich war? Zwar ist es auch jetzt schon möglich, Nachrichten für beide Chat-Teilnehmer zu löschen – allerdings hat man dafür nur gut eine Stunde Zeit. Erwacht man also beispielsweise nach einer durchzechten Nacht und stellt fest, dass man dem oder der Ex betrunken einen emotionalen Text geschickt hat... tja, leider zu spät! Jetzt reagiert WhatsApp aber und erweitert die Lösch-Funktion umfangreich. Bei einem Betatest im vergangenen Jahr war es manchen Teilnehmenden möglich, Monate alte Nachrichten zu löschen. Welche zeitliche Begrenzung WhatsApp jetzt genau einführen will, ist noch nicht bekannt.

Lese-Tipp: So lassen sich Whatsapp-Nachrichten auch jetzt schon noch nach Tagen löschen

Community-Funktion für Gruppen

Mit der Community-Funktion soll es möglich sein, bis zu zehn WhatsApp-Gruppen innerhalb einer größeren Gruppe – der Community – zu erstellen. Laut WABetaInfo gibt eine Community Moderatoren mehr Kontrolle. Es handelt sich um einen privaten Gruppen-Chat, in den man mit Einladung durch die Moderatoren gelangt. Nur die Moderatoren können dann Nachrichten an die gesamte Community schicken und neue Gruppen innerhalb der Community erstellen. Die einzelnen Gruppen funktionieren dann wie gewohnt – hier kann jedes Mitglied Nachrichten verschicken.

Admins von Gruppenchats sollen künftig mehr Macht bekommen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, jede Nachricht von Teilnehmenden zu löschen. Alle Mitglieder in der Gruppe sollen dann darüber informiert werden.

Multi-Geräte-Support

Wer aktuell beispielsweise die WhatsApp-Desktopversion verwendet, muss sicherstellen, dass sein Smartphone mit dem Internet verbunden ist. Das wird 2022 nicht mehr notwendig sein. Der Messengerdienst ermöglicht den Usern im neuen Jahr, WhatsApp auf bis zu fünf Geräten gleichzeitig nutzen zu können. Das Hauptgerät muss dabei nicht mit dem Internet verbunden sein, die Nachrichten erscheinen auf allen Geräten in Echtzeit.

Lese-Tipp: Wie wir unbemerkt Gruppenchats bei WhatsApp entkommen

Pause-Button bei Sprachnachrichten

Die Situation hat vermutlich jeder schon erlebt: Man nimmt eine Sprachnachricht auf, mitten in der Erzählung verliert man den Faden und braucht ein wenig Denkzeit. Damit sich Sprachnachrichten bei Zwischenfällen künftig nicht mehr in die Länge ziehen oder mehrere Sprachnachrichten hintereinander aufgenommen werden müssen, können User im neuen Jahr die Aufnahme einer Sprachnachricht pausieren. Die Aufnahme wird so unterbrochen und kann dann einfach wieder fortgesetzt werden.

WhatsApp will die Funktion für Sprachnachrichten noch mehr erweitern. Bisher kann man Sprachnachrichten nur anhören, wenn man in dem jeweiligen Chat bleibt. In Zukunft sollen die Nachrichten sich auch abhören lassen, während man einer anderen Person eine Nachricht sendet.

Lese-Tipp: So einfach können Sie jetzt WhatsApp-Chatverläufe löschen

Statusmeldungen rückgängig machen

Wer bisher etwas in seinen WhatsApp-Status gepostet hat und sich aufgrund eines Tippfehlers oder eines eventuell doch peinlichen Fotos für das Löschen der Statusmeldung entschied, musste diese aufwendig löschen. Das wird künftig anders: Im neuen Jahr soll es leichter werden, Statusmeldungen wieder rückgängig zu machen, indem der Nutzer den neuen "Rückgängig"-Button aktiviert. Es muss also nicht extra der Status-Reiter geöffnet werden, um das Gepostete zu löschen.Wie der sogenannte "Panik-Button" funktioniert, können Sie sich hier ansehen.

"Zuletzt online"-Erweiterung

Aktuell kann bezüglich der Personen, die den "Zuletzt online"-Status sehen können, zwischen drei Optionen gewählt werden: "Jeder", "Meine Kontakte" und "Niemand". In Zukunft können User noch detaillierter bestimmen, wer den Status sehen kann. Laut WABetaInfo soll es im neuen Jahr die vierte Option "Meine Kontakte außer..." geben, sodass der Status für bestimmte Kontakte nicht zu sehen ist.

Sticker auch am PC verschicken

Bilder sagen manchmal mehr als tausend Worte. Oft reagieren wir auf eine WhatsApp-Nachricht am liebsten mit einem Sticker. Das geht bislang nur wenn wir WhatsApp auf dem Handy nutzen. Mit einem zukünftigen Update soll sich das ändern, wie WABetaInfo berichtet. Auch in der Desktop-Version sollen wir dann Sticker erstellen und verschicken können.

Geschäfte in der Nähe

Wie WABetaInfo berichtet, arbeitet WhatsApp an einer Funktion, die den Usern Unternehmen in der Nähe anzeigen soll: Restaurants, Supermärkte, Kleidungsgeschäfte – all das sollen wir dann künftig über WhatsApp entdecken können.

WhatsApp-Chats von Android auf iOS übertragen

Seit vergangenem Jahr ist es möglich, WhatsApp-Chats von einem Apple-Gerät auf Android zu übertragen. Bald soll es auch andersherum gehen: Wechselt ein Nutzer von Android auf iOS, kann er seine Chats künftig auch mitnehmen. (jos, sli)