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“Jetzt bin ich tot!”

Erschütternder Abschiedsbrief eines Tierheim-Welpen geht viral

"Ich war so süß ... jetzt bin ich tot."
"Ich war so süß ... jetzt bin ich tot."
© Tierschutz Berlin

03. April 2021 - 11:52 Uhr

Tierschutz Berlin kämpft gegen illegalen Welpenhandel

Verlierer auf vier Pfoten! Seit Corona boomt der illegale Welpenhandel und bringt immer mehr "Notfellchen" ans Tageslicht. So auch diesen Fall aus Berlin: Weil der kleine Welpe krank wurde, brachten die Besitzer ihn ins Tierheim. Nun ist er tot. Mit einem erschütternden Abschiedsbrief will der Berliner Tierschutz auf die schlimme Situation der armen Welpen aufmerksam machen.

"Bitte vergesst mich nicht..."

"Ich war so süß ... jetzt bin ich tot. Ich war keine zwei Monate alt. Man fand mich schwerkrank." So startet der Abschiedsbrief eines kleinen Welpen, der Opfer illegalen Welpenhandels wurde und beim Berliner Tierschutz landete. Weil der Welpe starken Durchfall und hohes Fieber hatte, musste er tierärztlich behandelt werden, doch am Ende starb er. "Alle hier hatten mich so lieb. Aber es war einfach zu viel für meinen Körper. Ich konnte einfach nicht mehr. Jetzt tut mir nichts mehr weh. Bitte vergesst mich nicht …"

Welpen leiden oft an Infektionskrankheit Parvovirose

Der Tierschutz Berlin will mit dem erschütternden Brief warnen: "Bitte unterstützt den Welpenhandel nicht!", heißt es bei Facebook. Denn die Welpen seien oft sehr krank und leiden an der hoch ansteckenden und akut verlaufenden Infektionskrankheit Parvovirose.

"Parvovirose rafft immer wieder Welpen aus dem illegalen Handel dahin. Sie werden "produziert", importiert, hier verkauft und dann bei den neuen Familien todkrank. Die Besitzer*innen schieben sie dann nicht selten ins Tierheim ab - zu teuer ist die Behandlung", so der Tierschutz.

Wer sich für ein Tier interessiert, sollte nicht den illegalen Handel mit Welpen unterstützen, sondern lieber ein Tier adoptieren. Damit die Leidtragenden am Ende nicht wieder die Fellnasen auf vier Pfoten sind.

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