Vermisste Rebecca Reusch

So lief Tag 2 der riesigen Such-Aktion im Wald

09. März 2019 - 2:16 Uhr

Suche weiter ohne Ergebnis

Auch der zweite Tag der intensiven Suche nach einer Spur der vermissten Rebecca in einem Waldstück ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Polizei suchte auch am Freitag sieben Stunden lang das Gebiet bei Storkow in Brandenburg weiter ab. Mit dabei: ganze zwölf Suchhunde! Das Verschwinden des Mädchens wird unterdessen immer mysteriöser. Wie die Suche diesmal verlief, erklärt RTL-Reporterin Heike Boese im Video.

Suche soll morgen fortgesetzt werden

08.03.2019, Brandenburg, Storkow: Polizisten gehen mit einem Spürhund bei Storkow (Landkreids Oder Spree) zu einem Waldstück. Dort suchten Polizeibeamte erneut mit Spürhunden und einem Hubschrauber nach der vermissten Rebecca. Foto: Paul Zinken/dpa +
Polizisten suchten entlang der Straße mit einem Spürhund nach Spuren.
© dpa, Paul Zinken, pdz cvi

Sechs der Hunde können Leichen aufspüren, die andere Hälfte lebende Menschen - sogenannte Mantrailer-Suchhunde. Diese sind speziell zum Aufspüren von Menschen ausgebildet. Sie können auch nach Tagen noch menschliche Gerüche voneinander unterscheiden. Mantrailer nehmen den Geruch auch aus der Luft auf und suchen nicht nur über Fährten am Boden. Viel Regen und Wind erschwert aber ihren Einsatz.

Neben den Hunden waren auch viele Polizisten im Einsatz, mit Schaufeln und Stöcken suchten sie den Wald ab. Morgen soll die Suche fortgesetzt werden - nach RTL-Informationen an ähnlicher Ort und Stelle.

Polizei ist sich sicher, dass Rebecca tot ist

Rebecca ist seit über zwei Wochen verschwunden. Die Polizei geht mittlerweile fest von einem Tötungsdelikt aus. Hauptverdächtig: Rebeccas Schwager Florian R., der in Untersuchungshaft sitzt und zu den Vorwürfen schweigt. Rebecca hatte vor ihrem Verschwinden bei ihrer Schwester und dem Mann übernachtet, seitdem wurde sie nicht mehr gesehen. Laut Polizei hat sie das Haus wohl nicht lebend verlassen. 

Florian R. soll am Morgen des 18. Februar, dem Morgen, an dem Rebecca verschwand, mit seinem himbeerfarbenen Renault Twingo auf der A12 Richtung Frankfurt/Oder unterwegs gewesen sein. Entlang dieser Strecke wurde jetzt auch nach Spuren von Rebecca gesucht. Im Auto wurden auch Haare von Rebecca und Spuren einer Fleecedecke gefunden, die sie wohl bei sich trug. Trotz dieser belastenden Spuren steht das Auto mittlerweile wieder vor dem Haus der Familie. Kriminalbiologe Mark Benecke erklärte im Interview mit RTL, wie die Polizei mit den gefundenen Spuren umgeht. 

Auch interessant