Vatertag in Corona-Zeiten 2.0

So feierten die Herren im Norden

Gesitteter Vatertag unter Corona-Bedingungen
Gesitteter Vatertag unter Corona-Bedingungen
© dpa, Daniel Karmann, dka

14. Mai 2021 - 8:32 Uhr

Gesitteter Vatertag

Bollerwagentour und Bier – das war in Hamburg nur begrenzt erlaubt. Die Polizei hat an die Hamburger appelliert, auch an Vatertag die noch geltenden Corona-Regeln einzuhalten. Und die die hielten sich scheinbar daran und blieben Zuhause. Auch wenn Corona nicht unbedingt der Grund war: "Bei dem Wetter bleiben die Leute brav zuhause, das spielt uns immer in die Karten", sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Die Bilanz war auch bis zum Abend gut: Laut Polizei wurden keine größeren Zwischenfälle wie ausgeartete Vatertags-Touren oder Corona-Verstöße bekannt.

Hamburg ohne Ausgangssperre

"Wir haben in Hamburg mit vielen Anstrengungen die Entwicklung der Infektionszahlen auf einen guten Weg gebracht", sagte Polizeisprecherin Sandra Levgrün. "Diese gute Entwicklung sollten wir uns nicht durch ein ungeduldiges Verhalten über das lange Himmelfahrtswochenende kaputt machen.", mahnt Levgrün weiter. Denn auch wenn nach 40 Tagen in Hamburg am Mittwoch die nächtliche Ausgangsbeschränkung aufgehoben wurde, bleiben die Kontakte vorerst weiter auf eine haushaltsfremde Person beschränkt. Auch gelten weiter Maskenpflicht und Alkoholverbote an bestimmten öffentlichen Orten. Innensenator Andy Grote (SPD) hatte Kontrollen zur Einhaltung angekündigt.

Einzelne Trupps feiern Vatertag

Auch in Schleswig-Holstein blieb die Lage entspannt. Die Polizei hatte im voraus zwar die Präsenz verstärkt – stellte aber kaum Verstöße gegen die Corona-Regeln fest. Nur vereinzelt seien einige Kleingruppen unterwegs gewesen: "Es ist unterdurchschnittlich wenig los - kein Wunder, wenn man aus dem Fenster guckt", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag in Kiel.

In Lübeck berichtete die Polizei von zwei kleinen Trupps mit jeweils drei Männern, die "völlig durchnässt mit einem Bollerwagen voller Regenwasser" durch die Gegend zogen. Auch in Elmshorn und Flensburg waren bei durchwachsenem Wetter keine größeren Gruppen unterwegs.

Quelle: DPA/FST

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