"Ich habe Mama wehgetan"

TikTok-Star "JinnKid" erschießt Frau und Freund, dann holt er seine Tochter von der Schule ab

Social Media Star Ali Abulaban, alias "Jinnkid" mit seiner Frau Ana.
"TikTok"-Star "Jinnkid" erschießt seine Frau und ihren Freund.
Facebook/JinnKid

Ali Abulaban dachte, seine Frau Ana betrüge ihn

Sie wollte die Scheidung, er glaubte sie betrügt ihn. Dann bringt TikTok-Star Ali Abulaban alias „Jinnkid“ zuerst den Freund der Frau und danach seine Ehefrau um, berichten US-Medien. Dann soll der 29-Jährige zur gemeinsamen Tochter gefahren sein – er holte sie von der Schule ab und sagte: „Ich habe Mama wehgetan.“

Zuerst erschießt er den Mann aus nächster Nähe, dann feuert er seiner Frau eine Kugel in den Kopf

„Jinnkid“ ist ein TikTok-Star aus San Diego (USA) mit fast einer Million Followern. Der 29-Jährige ist als Comedian bekannt, imitiert auf seine Weise „Gangster“-Stars wie Al Pacino oder Robert De Niro.

Jetzt steht der Social Media Star wegen Mordes in den amerikanischen Schlagzeilen. Wie das US-Medium „toofab“ berichtet, zeigte seine Ehefrau Ana Abulaban den 29-Jährigen in der Vergangenheit wegen häuslicher Gewalt an, erwirkte eine einstweilige Verfügung, damit er sich ihr nicht nähern durfte. Sie wollte die Scheidung. Ali Abulaban war bereits ausgezogen, habe aber wohl heimlich einen Schlüssel behalten, heißt es. Der 29-Jährige glaubte wohl, dass nicht sein aggressives Verhalten der Grund für die Trennung sei, sondern ein anderer Mann – und installierte eine Abhör-App auf dem Ipad der gemeinsamen Tochter.

Als „Jinnkid“ am 21. Oktober eine männliche Stimme durch die App vernahm, glaubte er wohl, seine Ehefrau in flagranti zu erwischen. Er fuhr bewaffnet in Anas Wohnung, erschoss erst den Mann aus nächster Nähe und feuerte dann seiner Frau eine Kugel in den Kopf. Anschließend soll er mit geladener Waffe zur Schule der gemeinsamen Tochter gefahren sein und sie abgeholt haben.

Am gleichen Tag lud er noch ein lustiges Video von sich auf TikTok hoch

Er soll zu ihr gesagt haben: „Ich habe Mama wehgetan“ und am Telefon bei seiner eigenen Mutter den Doppelmord gestanden haben. 45 Minuten später habe die Polizei den mutmaßlichen Mörder festgenommen, seine Tochter blieb unverletzt.

Die Polizei teilte laut „toofab“ mit, dass Ali Abulaban seine Frau Ana in den Vernehmungen des Ehebruchs beschuldigte, der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt Taren Brast hingegen teilte mit, dass Rayburn B. nur ein Kumpel der 28-Jährigen gewesen sei.

„Jinnkid“ wurde sofort festgenommen, eine Kaution wurde nicht verhängt, da von ihm ein Fluchtrisiko und eine Gefahr für Mitmenschen ausgehe.

Abulaban plädierte, laut des Berichts, auf nicht schuldig wegen der „besonderen Umstände“. Die Richterin erließ wohl zusätzlich eine Schutzanordnung, die es ihm verbietet, seine Tochter zu kontaktieren. Sie soll jetzt bei einem Familienmitglied wohnen. Im Falle einer Verurteilung droht Abulaban lebenslange Haft, auch die Todesstrafe käme infrage, heißt es. (mca)