US-Bundesstaat Alabama vollstreckt Todesurteil Erste Hinrichtung mit Stickstoff durchgeführt: Sein Todeskampf dauerte 22 Minuten

Die erste Hinrichtung dieser Art!
Der US-Bundesstaat Alabama hat die landesweit erste Hinrichtung mit Stickstoff durchgeführt. Die Richter lehnten es ab, die geplante Vollstreckung des Todesurteils zu stoppen. Der Häftling Kenneth Eugene Smith ist in der Nacht von Donnerstag (25. Januar) auf Freitag hingerichtet worden.
RTL.de ist jetzt auf WhatsApp – HIER direkt ausprobieren!
Berufung von Kenneth Eugene Smith abgelehnt
Die beim Obersten Gerichtshof eingereichte Berufung wurde abgelehnt. Smith’ Anwälte hatten argumentiert, Alabama versuche, den Mann zum „Testobjekt“ für eine unerprobte Hinrichtungsmethode zu machen.
Lese-Tipp: Mörder Kenneth Eugene Smith überlebt eigene Hinrichtung
Die Richter begründeten ihre 3:2-Entscheidung damit, es bestehe zwar „kein Zweifel daran, dass der Tod durch Stickstoffhypoxie sowohl neu als auch neuartig ist“. Smith habe jedoch nicht nachgewiesen, dass dies gegen das verfassungsmäßige Verbot grausamer und ungewöhnlicher Bestrafung verstoße. Richterin Jill A. Pryor widersprach der Entscheidung jedoch. Es bestünden „echte Zweifel“ an der Methode und daran, was Smith erleben werde, begründete Pryor ihre abweichende Meinung.
Lese-Tipp: Hinrichtung mit Giftspritze schlug fehl: Verurteilter möchte erstickt werden
Letzte Worte von Smith: „Ich gehe mit Liebe, Frieden und Licht“
Beobachter der Hinrichtung schildern der Deutschen Presseagentur, dass Kenneth Smith mindestens zwei Minuten lang gewirkt habe, als schüttele und winde er sich auf der Bahre. Danach nahmen Augenzeugen mehrere Minuten lang schweres Atmen wahr, bis schließlich keine Atmung mehr ersichtlich war. Die Behörden in Alabama hatten prognostiziert, das Stickstoffgas werde innerhalb von Sekunden zur Bewusstlosigkeit und innerhalb von Minuten zum Tod führen.
In seinen letzten Worten übte Smith noch Kritik, sagte, dass die Menschheit an diesem Abend „einen Schritt zurück“ mache, so die dpa. „Ich gehe mit Liebe, Frieden und Licht. Danke, dass ihr mich unterstützt habt. Ich liebe, liebe euch alle“, sagte er. Nach insgesamt 22 Minuten wird Smith für tot erklärt.
02:01„Am besten, sie hätte Serkan nicht gebumst!” Claudia Obert schießt gegen Eva Benetatou
02:18Ex-GZSZ-Star ist wieder frisch verliebt – kurz nach Scheidung und Rosenkrieg!
00:47Zoff im Dschungelcamp! Hier knallt es zwischen Ariel und Umut Tekin
00:41Katie Price schippert in Ehehafen Nummer 4
01:36Glättealarm in Deutschland! Schnee-Chaos lähmt Berufsverkehr
00:53Paar baut Kirche zu Zuhause um – und findet 83 Leichen unter dem Fußboden
05:04Zoff bei den Beckhams – was hinter dem großen Hochzeitstanz-Ärger steckt
02:11Ariel kriegt Verstärkung: Wen trifft's morgen auch?
05:09Olli Pocher mit Fremdgeh-Beichte – SO reagieren die Promis
05:47Jetzt spricht Gil Ofarims Bruder zu seiner Verschwiegenheitsverpflichtung
06:29Durch eine Kuppelshow?! Wie Sonja Zietlow wirklich bekannt wurde
01:18Aktuelle 3-Tage-Vorhersage
00:58SIE ist die neue Profitänzerin
00:41Nur eine kurze Schneepause
04:59Hat Antonia Bauer Patrick nur ausgenutzt?
01:03Handstand im Flugzeug-Klo! Lola Weippert macht Yoga über den Wolken
06:08Rafaella White erkannte ihren Mann Jack vor seinem Tod kaum noch wieder
06:12Ariel zurück in der Dschungelprüfung: Hält sie diesmal durch?
02:35Frust im Camp: Ariel kommt schon wieder ohne Sterne zurück
00:32Lecker?! Hier müssen sich die Dschungelcamp-Kandidaten ordentlich durchbeißen
Drei US-Staaten erlauben Stickstoff als Hinrichtungsmethode
Die Planungen des Staates sahen vor, Smith eine Gesichtsmaske in Form eines Beatmungsgeräts über Nase und Mund zu ziehen, durch die ihm Stickstoff zugeführt wird. Der Gefangene ist erstickt. Drei Staaten - Alabama, Mississippi und Oklahoma - haben die Stickstoffhypoxie als Hinrichtungsmethode zugelassen, sie wurde bisher jedoch nie angewendet.
Smith hatte 2022 einen Hinrichtungsversuch mit der Giftspritze überlebt - weil die Beamten es nicht schafften, an verschiedenen Stellen seines Körpers die zwei nötigen Infusionen anzulegen, wurde die Exekution abgebrochen.
Lese-Tipp: Englischer Politiker will Todesstrafe wieder einführen
Der heute 58-Jährige war zum Tod verurteilt worden, weil er 1988 zusammen mit einem bereits vor Jahren hingerichteten Kumpanen einen Auftragsmord an der Frau eines Predigers begangen hatte. Dafür sollen Smith und sein Komplize jeweils 1.000 Dollar bekommen haben. (ap; uvo)


