Polizei befürchtet noch weitere Opfer des VergewaltigersFrau entführt und in geheime Zelle gesperrt! Wie der Heldin dennoch die Flucht gelingt

Sie schafft das Unfassbare!
Ein 29-Jähriger aus Oregon (USA) gibt sich als Polizist aus, um eine Frau in Seattle in einen Hinterhalt zu locken. Er entführt sie, vergewaltigt sie und sperrt sie schließlich ein. Doch der Frau gelingt die Flucht – zum Glück!
Mutmaßlicher Entführer sperrt Frau in eine Betonzelle

Der mutmaßliche Entführer soll sich als Polizist ausgegeben haben, um die Frau entführen zu können. Das berichtet das Opfer laut Polizei. Negasi Z. soll vorgegeben haben, die Prostituierte verhaften zu wollen und habe einen Taser auf sie gerichtet. Dann soll er ihr Hand- und Fußfesseln angelegt und sie auf den Rücksitz seines Autos gesetzt haben. Der Mann soll bewaffnet gewesen sein.
Der falsche Polizist soll sein Opfer dann in seine Heimatstadt gefahren haben – die 700 Kilometer entfernte Kleinstadt Klamath Falls in Oregon. Auf dem Weg soll Z. sein Opfer sexuell missbraucht haben. Zuhause angekommen, habe der mutmaßliche Täter ihr ein Sweatshirt über den Kopf gezogen und sie dann in eine Zelle aus Betonsteinen gesperrt. Die Zelle soll sich in seiner Garage befunden haben.
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Nach sexuellem Missbrauch: Prostituierte schafft es zu fliehen
Als wäre eine Entführung mit anschließender Vergewaltigung nicht grausam genug, sperrte Z. die Frau ein. Ihr soll klar gewesen sein, dass sie hier sterben würde, wenn sie nicht die Flucht ergriffen hätte, berichtet die Polizei. Und tatsächlich: Ihr gelingt das Unfassbare!
Durch mehrere Stöße gegen die Metalltür schafft die Prostituierte es zu fliehen. Die Tür soll falsch herum eingesetzt worden sein, sodass sie nur von außen geöffnet werden konnte, heißt es. Die Metallnähte rissen und sie schaffte es nach draußen. Dort soll sie einen Anhalter getroffen haben, der für sie den Notruf wählte. Er soll sie anschließen noch ein Krankenhaus gebracht haben.
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Ermittler gehen von weiteren Opfern aus

Nachdem die entführte Frau fliehen konnte, floh auch der Negasi Z.. Doch die Ermittler konnten ihn bereits einen Tag später in Nevada ausfindig machen. Der Mann steht laut den Ermittlern nun vor Gericht und muss sich wegen zwischenstaatlicher Entführung verantworten. Ein Bundesgericht habe bereits Anklage erhoben.
"Wir können uns glücklich schätzen, dass diese mutige Frau entkommen ist und die Behörden alarmiert hat“, sagt FBI-Agentin Stephanie Shark. Durch die Festnahme des mutmaßlichen Entführers sei es gut möglich, dass anderen Frauen ein Albtraum erspart geblieben ist, betont Shark. Allerdings haben die Ermittler den Verdächtigen bereits mit weiteren gewalttätigen, sexuellen Übergriffen in mindestens vier Staaten in Verbindung gebracht, und es könnten noch mehr sein, heißt es.
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Z. soll bereits unter anderem Namen in verschiedenen Staaten gelebt haben. Er soll seine Opfer auch durch verschiedene Taktiken kontrolliert bekommen haben, wie etwa Drogen. Die Ermittlungen der Behörden erstrecken sich auf die US-Bundesstaaten Kalifornien, Washington, Oregon, Colorado, Utah, Florida, New York, New Jersey, Alabama und Nevada. (amp)


