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Ulm: Messer-Streit mit mehreren Verletzten - Polizei fahndet mit Hubschrauber

Auseinandersetzung in der Innenstadt vor Wohnungstür

Ulm: Messer-Streit mit mehreren Verletzten - Polizei fahndet mit Hubschrauber

Ulm: Polizei Baden-Württemberg Autos im Einsatz
Polizei nach mutmaßlicher Macheten-Attacke im Einsatz (Motivbild)

Blutige Auseinandersetzung mit drei Verletzten in Ulm (Baden-Württemberg): Bei einem Streit an einer Wohnungstür kam es zum offenen Schlagabtausch wohl auch mit einer Machete. Offenbar wurde einer der Bewohner angegriffen, als er die Wohnungstgür öffnete. Ein weiterer Mitbewohner soll die Waffe dann zur Verteidigung gezückt haben – bisher wurde aber jedoch keine Machete gefunden. Laut Polizei konnten die Angreifer fliehen, doch der Bewaffnete folgte der Gruppe und es kam zu einem Gerangel auf der Straße. Drei Personen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Es schwebe wohl niemand in Lebensgefahr.

Polizei fahndet nach weiteren Streit-Beteiligten

Beteiligte des Streits sind laut Polizei in einem Auto geflüchtet, es werde mit einem Hubschrauber nach ihnen gefahndet. Die Tat geschah laut Polizei kurz vor 18.00 Uhr. Auf dem Gehsteig vor parkenden Autos war am Abend noch ein Blutfleck zu sehen. Ein Wirt stand nach der Tat vor seiner Bar und berichtete, er habe von dem Streit in unmittelbarer Nähe des Lokals erst erfahren, als die Polizei mit mehreren Wagen und Blaulicht vorgefahren sei. Polizisten seien schwer bewaffnet am Lokal vorbeigegangen.

Gefahr für andere Menschen bestehe nicht, sagte der Sprecher. Der Tatort ist großräumig abgesperrt worden. Der Streit sei nach ersten Erkenntnissen der Polizei zwischen mehreren Mitgliedern einer oder zwei Gruppen ausgebrochen, hieß es. Verwunderlich sei aber der Ort des Geschehens, da diese Gegend wohl nicht für Konflikte von kriminellen Banden bekannt ist. Die Ermittlungen laufen. (swi/ dpa)