Schlimmer Unfall bei Unwetter und schlechter Sicht bei Berlin

Ehepaar fährt auf Gleise: Straßenbahn kracht in Auto - Frau (41) und Mann (46) tot!

Straßenbahn kracht in Auto: Zwei Tote Wendemanöver im Starkregen?
00:39 min
Wendemanöver im Starkregen?
Straßenbahn kracht in Auto: Zwei Tote

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Sie waren nicht ortskundig und der Starkregen versperrte ihnen die Sicht. So sehr, dass ein Ehepaar aus Schöneiche bei Berlin einen schlimmen Unfall verursachte. Ihr Auto krachte mit einer Straßenbahn zusammen – beide starben. Bilder vom Unfallort sehen Sie im Video.

Wendemanöver im Regen soll zu Unfall geführt haben

Einsatzkräfte versuchten, das Paar aus dem Auto zu retten.
Einsatzkräfte versuchten, das Paar aus dem Auto zu retten.
Nonstop

Laut „Nonstop News“ wollte das Paar ein Wendemanöver an den Schienen einer Straßenbahn durchführen, als es zu dem tragischen Unfall kam. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wollte 46-jährige Autofahrer auf das Gelände eines Autohauses abbiegen, doch die Einfahrt sei von einer Schranke versperrt gewesen. Deshalb sei er am Freitagabend mit dem Fahrzeug auf parallel zur Straße verlaufenden Gleisen stehen geblieben.

Kurz darauf erfasste die Straßenbahn den Wagen. Der Zugführer soll nach ersten Angaben vom Unfallort noch eine Notbremsung eingelegt haben – ohne Erfolg. Es kam zum Crash. Dabei soll der Wagen des Ehepaars 20 Meter weit gegen einen Pfeiler und einen Baum geschleudert worden sein.

Schöneiche: Ehepaar stirbt bei schlimmem Crash

Der Fahrer und seine Beifahrerin (41) wurden dabei zunächst lebensgefährlich verletzt. Beide seien aber in dem Wrack eingeklemmt worden, heißt es. Rettungskräfte seien zwar schnell vor Ort gewesen, um zu helfen. Für das Paar war es aber bereits zu spät.

Beide Unfallopfer starben noch an der Unglücksstelle. „Trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen sind leider zwei Menschenleben zu beklagen“, so Sven Majewski von der Feuerwehr Schöneiche. Ihn und seine Kollegen nehmen solche Unfälle emotional mit.

„Da es sich um einen nicht alltäglichen Unfall handelt, werden wir uns, wenn der Einsatz beendet ist, zusammensetzen und über diesen Unfall sprechen“, erklärte er. Wenn es notwendig sei würde man Kameradinnen und Kameraden, die vor Ort im Einsatz waren auch eine dementsprechende Betreuung zukommen lassen. (swi/dky)