Fieser Biss!

Tierpflegerin (54) wollte nur einer Katze helfen - jetzt bangt sie um ihren Finger

Sie wollte nur helfen, doch Scharrownes Einsatz wurde nicht belohnt.
Sie wollte nur helfen, doch Scharrownes Einsatz wurde nicht belohnt.
© action press

11. Mai 2022 - 22:18 Uhr

Scharrowne Farmer aus Essex in England wollte eigentlich nur helfen, doch jetzt muss sie um ihren eigenen Finger bangen. Die 54-Jährige war einer Katze zur Hilfe geeilt, nachdem diese von einem Auto angefahren wurde. Aber das Tier würdigte Scharrownes Einsatz keineswegs. Stattdessen biss sie ihre Retterin in den Finger. Nach dem Biss wurde dieser immer dicker. Mehrfach musste die Tierpflegerin bereits operiert werden – und bangt immer noch um ihren Finger.

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So hatte sich Scharrowne ihren Geburtstag ganz sicher nicht vorgestellt

Es war der 18. April, den Scharrowne Farmer gerne im Kreise ihrer Liebsten verbringen wollte, denn es war ihr Geburtstag. Ein Geburtstag, den die 54-Jährige so schnell wohl nicht vergessen wird.

Nachdem Scharrowne in einem Facebook-Post gelesen hatte, dass eine verletzte Katze in einem Busch am Straßenrand gefunden wurde, wollt sie dem Tier gerne helfen. Sie fuhr zu der Stelle und probierte mehrmals, die Katze mit einem Handtuch zu packen. Da das nicht klappte, versuchte sie es mit ihren bloßen Händen. Ein fataler Fehler, denn die Katze griff Scharrowne plötzlich an und biss ihr in den Mittelfinger.

Trotz der Schmerzen dachte sich das Geburtstagskind nichts dabei, fuhr die Katze zum Tierarzt und kehrte anschließend zu ihrer Familie zurück. Doch ihr Zustand verschlechterte sich rasant.

"Als wir zu meinem Geburtstag im Restaurant ankamen, hatte sich mein Finger aufgebläht und mein Ring wurde unter der Haut eingequetscht", so die 54-Jährige gegenüber "Metro".

Eine Infektion im Finger macht die Schmerzen für Scharrowne unerträglich

Scharrowne hatte bereits öfter Katzen geholfen und wurde auch schon gebissen, aber dieser Biss, so sagt sie, "tat wirklich weh". Mit starken Schmerzen fuhr sie letzten Endes ins Krankenhaus. Hier musste sie eine Woche lang bleiben und sich insgesamt vier Operationen unterziehen.

"Ich wälzte mich im Krankenhausbett, weinte vor Schmerzen und bettelte um Schmerzmittel. Das war wirklich auf Augenhöhe mit einer Geburt", so Scharrowne.

Nachdem die 54-Jährige das Krankenhaus verlassen hatte, sollte sie im Anschluss eigentlich direkt zur Physiotherapie, damit die Bewegung in ihrem Finger erhalten bleibt, aber die Schmerzen waren einfach zu stark.

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Auf diesen Rettungseinsatz hätte Scharrowne besser verzichtet

Scharrowne kann selbst nicht begreifen, wie es so weit kommen konnte und hat Angst vor der Zukunft. "Die Ärzte wissen immer noch nicht, ob ich meinem Finger jemals wieder bewegen kann und das alles nur, weil ich versucht habe, ein guter Mensch zu sein!"

Scharrownes Einsatz war rückblickend also wortwörtlich für die Katz. Denn das Tier, das sie eigentlich retten wollte, starb kurz nach der Ankunft beim Tierarzt aufgrund eines gebrochenen Beckens. (kko)