Großeinsatz für Feuerwehr in Pottiga an Silvester

Kinder bei Hausbrand in Thüringen verletzt - Vater soll Feuer gelegt haben

Wohnhausbrand in Pottiga
In Pottiga (Thüringen) wurden fünf Menschen bei einem Wohnhausbrand verletzt - darunter auch zwei Kinder.
Nonstop

In Thüringen sind bei einem Brand in der Silvesternacht fünf Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Unter den Opfern sind auch zwei Kinder. Doch offenbar war es kein Unfall, der das Feuer im Haus in Pottiga, einem Ortsteil von Rosenthal am Rennsteig, verursacht hat. Wie die Agentur „Nonstop“ berichtet, wurde der Vater der beiden verletzten Kinder noch während des laufenden Einsatzes festgenommen – er steht unter Verdacht, den Brand gelegt zu haben.

Festnahme nach Brand in Pottiga
Ein Familienvater aus Pottiga wurde wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen.
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Polizei nahm Familienvater nach Wohnhausbrand in Thüringen fest

Dem Familienvater wird Brandstiftung vorgeworfen. Der Mann wurde in T-Shirt, Shorts und Handschellen in einem Rettungswagen versorgt und dann von Polizeibeamten abgeführt. Die Hintergründe sind noch völlig unklar.

Auf Bildern vom Einsatzort ist zu sehen, wie die Flammen aus den Fenstern des Wohnhauses schlagen. Wie die Feuerwehr berichtet, mussten die beiden Kinder zusammen mit einer Frau aus einem Dachfenster gerettet werden. Beide Kinder wurden offenbar schwer verletzt. Zwei weitere Menschen hätten sich selbstständig aus dem brennenden Haus retten können. Ein Hund der Familie sei bei dem Feuer ums Leben gekommen, sagte Einsatzleiter Jörg Philipp im „Nonstop“-Interview.

Feuerwehreinsatz in Pottiga
Die Feuerwehr musste drei Menschen aus dem brennenden Haus in Pottiga retten.
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Großeinsatz für Feuerwehr an Silvester

Die Feuerwehr brachte die Flammen unter Kontrolle. Am frühen Morgen waren die Einsatzkräfte noch damit beschäftigt, Nachlöscharbeiten an dem Haus durchzuführen und das Gebäude mit Wärmebildkameras nach Glutnestern abzusuchen. Alex Neumüller, Bürgermeister der Gemeinde und selbst Feuerwehrmann, bedankte sich bei allen, „die von den Silvesterfeierlichkeiten aufgesprungen sind, um zu helfen“. (jgr)