"Er ist keine 12 Jahre mehr alt"

Thomas Markle schießt gegen Prinz Harry

Thomas Markle kann seinen Schwiegersohn offenbar nicht leiden.
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23. Januar 2020 - 14:17 Uhr

Thomas Markle packt erneut aus

Thomas Markle kann es einfach nicht lassen. Mit seinen Plaudereien in den Medien hat er sich schon den ein oder anderen Ärger eingefangen - unter anderem mit seiner Tochter Herzogin Meghan. Seit knapp zwei Jahren ist der Kontakt gänzlich abgebrochen. Jetzt hat sich der in Mexiko lebende Senior innerhalb einer 90-Minuten-Dokumentation erneut zu seiner Tochter und dessen Mann zu Wort gemeldet. Und was erst klingt wie ein Annäherungsversuch, entpuppt sich als reines Kalkül gegen Prinz Harry.

Fieser Diss gegen Prinz Harry

Thomas Markle hat offenbar noch immer nicht genug vom Medienrummel um seine Tochter und Prinz Harry. Er selbst ist es, der die Hetzereien gegen die Sussexes jetzt in einer TV-Dokumentation, die am Mittwoch beim britischen Sender "Channel 5" ausgestrahlt worden ist, weiter anheizt. Im Gespräch mit den Reportern zieht er über Meghan und Harry her und riskiert damit jede Menge frischen Ärger. "Für sie existiere ich nicht", stöhnt er und nimmt vor allem den Monarchen in die Mangel: "Harry ist jetzt, ob er es will oder nicht, ein Teil meiner Familie und ich bin ein Teil seiner Familie. Wir sollten reden." Was ihn besonders ärgere sei die Art und Weise, wie sich der Prinz in der Öffentlichkeit und im Umgang mit Familienstreit präsentiere: "Er ist keine 12 Jahre mehr alt, er hat kein Recht, sich so sensibel zu verhalten."

Dass der 35-Jährige Royal im frühesten Kindesalter seine Mutter durch eine Jagd der Presse verloren hat und lediglich versucht, seine Ehefrau vor einem ähnlichen Schicksal zu beschützen, scheint Markle dabei zu vergessen. Eigentlich sollte das doch auch in seinem Interesse sein, dass es seiner Tochter an nichts mangelt.

Schon Anfang 2019 hatte er sich gegen Prinz Harry ausgesprochen.

Nur positive Worte für seine Tochter

Negative Worte für seine Tochter findet Markle übrigens kaum. Stattdessen zeigt er sich handzahm und blickt wehmütig auf die Vergangenheit zurück: "Sie war meine wichtigste Beziehung, mein Stolz und meine Freude", schwärmt er. Private Fotos aus Meghans Kindheit verdeutlichen diese Aussage.

Der Streit zwischen ihm und Meghan hatte im Mai 2018 seinen ersten Höhepunkt erreicht, als er zur royalen Traumhochzeit von Meghan und Prinz Harry nicht erschienen war. "Ich gebe zu, ich habe deshalb ein bisschen geweint. Bis heute kann ich diesen Moment nicht vergessen, sie war wunderschön. Eine schöne Hochzeit." Vor allem wegen einer Sache sei er bis heute eifersüchtig: Dass Kronprinz Charles seine Tochter zum Altar führen durfte.