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Stiftung Warentest: Günstige Siebträger-Kaffeemaschine unter den besten

Genuss wie im Lieblingscafé

Stiftung Warentest: Diese günstige Siebträger-Kaffeemaschine ist Preis-Leistungs-Sieger

Kaffee wird mit Siebträger-Maschine zubereitet
Der perfekte Kaffee braucht etwas Übung - kann aber auch zu Hause gelingen
iStockphoto

Sieben Espresso-Maschinen im Test

Beim Kaffee gehen die Geschmäcker auseinander: Die einen bevorzugen den klassischen Filterkaffee aus der Kanne, die anderen setzen auf Vollautomaten. Sehr vielen schmeckt der Wachmacher am besten aus der Siebträger-Maschine im Lieblingscafé. Für letztere hat Stiftung Warentest jetzt gute Nachrichten: Mit etwas Know-how und dem richtigen Gerät lassen sich auch zu Hause vollmundiger Espresso und harmonischer Cappuccino zubereiten – und das sogar für relativ wenig Geld.

Nicht nur der Geschmack muss stimmen

Stiftung Warentest hat sieben Siebträger-Maschinen geprüft, darunter Modelle von De‘Longhi, Krups und Smeg. Die Preise liegen zwischen 156 und 455 Euro. Kaffee-Sommeliers checkten, wie gut den Espresso­-Maschinen mit Milch­aufschäumer die Getränke gelingen. Die Experten achteten darauf, ob die Geräte intuitiv bedien­bar, leicht zu reinigen und zu entkalken sind. Der Test zeigt zudem, welches Modell den besten Milch­schaum zustande bringt. Weiterhin prüfte Stiftung Warentest bei den Espresso-Maschinen die Reparierbarkeit, etwa ob Fachbetriebe Bauteile unkompliziert tauschen können. Erfreulicherweise war das bei allen kein Problem.

Espresso-Maschinen: Die Testsieger und -verlierer

Vier Modelle schnitten insgesamt mit „gut" ab, bei zwei Modellen vermasseln Schadstoffe ein gutes Ergebnis. Preis-Leistungs-Sieger ist die „ Virtuoso XP442C" von Krups * für gerade einmal 169 Euro (Note 2,2): Bei ihr lobte das Magazin die einfache Bedienung und Reinigung, den heißen Espresso und den feinen Milchschaum.

Die gleiche Note bekam die Smeg „ECF01BLEU" * im Retro-Design für 350 Euro (Note 2,2), hier gefiel den Sommeliers der „ungewöhnlich“ gute Kaffee in Werkseinstellung. Den besten Milchschaum lieferte die Sage "The Bambino Plus" für 455 Euro ("gut", 2,3).

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Testverlierer spülen Blei in die Tasse

Testverlierer sind die günstigste Maschine im Test und eine recht hochpreisige: Die Severin „KA 5995 Espresa Plus" für 156 Euro („mangelhaft", 4,6) und die 400 Euro teure Solis „Barista Gran Gusto"(„mangelhaft", 4,7). Beide Geräte spülten nach dem Entkalken zu viel Blei in die Tasse. Ein weiteres Ärgernis beim Entkalken: Bei der Solis dauert das Programm ganze 75 Minuten. Zudem besteht bei ihr wie auch bei der Graef-Maschine („Siebträger Espresso Salita", 208 Euro, „befriedigend") die Gefahr, sich bei der Prozedur zu verbrühen. Gefahrlos und in nur 17 Minuten zügig entkalkt ist dagegen die Maschine von Sage.

LESE-TIPP: Das sind die besten Kaffeevollautomaten (xwi/rka)

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