Kennen Sie schon diese Tricks?

Weniger Strom verbrauchen: Wie Sie bis zu 500 Euro im Jahr sparen!

Hier und da etwas Strom zu sparen ist eigentlich ganz leicht!
Hier und da etwas Strom zu sparen ist eigentlich ganz leicht!
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05. Januar 2022 - 10:26 Uhr

Mit diesen 5 Tipps sparen Sie bares Geld

Seit der Corona-Pandemie halten sich viele Menschen in den eigenen vier Wänden auf. Das hat automatisch Auswirkungen auf unsere Nebenkosten. Zum Glück gibt's trotzdem einige Tricks, um weniger Strom und damit sogar bares Geld zu sparen. So wie Energieberater Marco Schnorbus: In seinem Haushalt, in dem vier Personen leben, kommt er mit einfachen Maßnahmen auf knapp 500 Euro Ersparnis im Jahr.

1. Effiziente Leuchtmittel

Ein Mann wechselt eine Glühbirne an seiner Hängelampe.
Mit effizienten Leuchtmitteln lässt sich Strom und somit auch bares Geld sparen.
© Pornpak Khunatorn

Glüh- und Halogenlampen waren gestern. Mittlerweile sind LED-Leuchten eine gute Alternative, um wirklich Strom sparen zu können. Moderne, stromsparende Leuchtmittel gibt es in verschiedenen Formen und Lichtfarben, beispielsweise in Warmweiß. Mit den LED-Lampen kann ein Haushalt ordentlich Geld sparen. Denn eine LED-Lampe verbraucht im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Glühbirne mit 60 Watt nur acht Watt für den gleichen Lichtstrom (gemessen in Lumen). Daraus folgt, dass die LED-Lampe nur etwa ein Siebtel des ursprünglichen Stromverbrauchs erzeugt.

Übrigens: Überlegen Sie doch das nächste Mal, wenn Sie den Lichtschalter betätigen, ob das Tageslicht nicht ausreichend ist. Auch das ist nämlich eine gute Möglichkeit, um Strom und Geld zu sparen. Marco Schnorbus spart beim Thema Leuchtmittel über 120 Euro.

2. Mit Deckel kochen und Strom sparen

Beim Kochen mit Deckel verteilen sich zum einen die Essengerüche nicht in der ganzen Küche, zum anderen können Sie mit diesem Tipp auch noch ganz einfach Strom sparen. Diese Variante benötigt bis zu 30 Prozent weniger Strom. Besonders sparsam ist das Kochen mit einem Schnellkochtopf. Die verkürzte Garzeit spiegelt sich in einem geringeren Stromverbrauch von bis zu 50 Prozent wieder. Achten Sie zudem darauf, dass die Töpfe und Pfannen nicht kleiner sind als die Herdplatte, sonst geht Energie ungenutzt verloren. Energieberater Marco Schnorbus spart damit etwa 20 Euro im Jahr.

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3. Hitze effektiv nutzen und das Vorheizen weg lassen

Beim Kochen und Backen gibt es noch einen weiteren Tipp zum Strom sparen. Die wenigstens Gerichte müssen wirklich in den vorgeheizten Backofen geschoben werden. Meist reicht es, den Ofen erst dann an zuschalten, wenn das Essen hinein geschoben wird. Dadurch sparen Sie sich den Strom, der während des Vorheizens durch die Leitungen fließt. Achten Sie dann darauf, dass Sie das Essen etwas länger als im Rezept beschrieben im Backofen lassen. Außerdem können Sie den Ofen auch schon einige Minuten, bevor das Essen fertig ist, ausschalten. Meist reicht die Restwärme aus, um das Gericht fertig zu garen oder zu backen. Auch mit diesem Trick spart Marco Schnorbus rund 20 Euro pro Jahr. Energieberater Marco Schnorbus spart damit etwa 20 Euro im Jahr.

Gut zu wissen: Dieser Tipp funktioniert auch bei Essen, das in Töpfen zubereitet wird. Strom sparen können Sie ganz einfach, wenn Sie die Herdplatte ebenfalls einige Minuten früher als geplant ausschalten.

Lese-Tipp: Familie macht Sparcheck: Wie viel kann man bei Sprit, Einkauf, Strom in nur 7 Tagen sparen?

4. Niedrige Waschtemperatur kann beim Strom sparen helfen

Frau legt dreckige Wäsche in die Waschmaschine.
Oft reicht es aus, die Wäsche schon bei 30 oder 40 Grad zu waschen.
© iStockphoto

Dieser Tipp zum Strom sparen ist besonders leicht umzusetzen. Normalerweise reichen schon 30 bis 40 Grad für normale Wäsche, bei stark verschmutzter Wäsche sind 60 Grad absolut ausreichend. Überlegen Sie sich, ob es wirklich lohnend ist, mit 60 Grad zu waschen, denn das verbraucht 40 Prozent mehr Strom als bei einer 40-Grad-Wäsche. Wenn Sie eine moderne Waschmaschine besitzen, reichen mit Verwendung von Niedrigtemperatur-Waschmitteln schon 20 Grad Waschtemperatur. So wird nicht nur Ihre Wäsche rein, Sie können auch noch sauber Strom sparen. Wenn Sie sogar ein Ökoprogramm nutzen, lässt sich ebenfalls Strom, Geld und sogar Wasser sparen.

Und: Im Sommer sollten Sie auf die Benutzung eines Wäschetrockners verzichten. Der warme Wind und die Sonne tun genauso ihre Arbeit. Hängen Sie die Wäsche bei schönem Wetter lieber draußen auf, so kommen Sie an die frische Luft und können wunderbar unnötigen Strom sparen.

5. Helligkeit beim Fernsehen

Ganz gemütlich ist dieser Tipp zum Strom sparen. Den können Sie entspannt von der Couch aus umsetzen. Vor allem bei großen Fernsehgeräten sollten Sie die Helligkeit und den Kontrast des Bildschirms herunter schalten um aktiv Strom sparen zu können. Bei vielen Geräten gibt es sogar einen Stromsparmodus, der trotzdem für ausreichend Helligkeit und Kontrast sorgt.

Lese-Tipp: Das große Heizungs-ABC: Wie Sie wirklich Energie und Geld sparen

Auch diese Tricks helfen!

  • Im Wasserkocher nur so viel Wasser erhitzen, wie Sie auch wirklich benötigen. Hier lassen sich gut und gerne mal 10 Euro einsparen.
  • Große Geräte, wie zum Beispiel den Kühlschrank, mit einem "A+++"-Energieeffizienz-Siegel kaufen. Gegenüber einem Altmodell spart man an dieser Stelle rund 70 Euro im Jahr.
  • Und: Darauf achten, dass der Kühlschrank nicht zu kalt eingestellt ist. Wenn Sie die Temperatur um wenige Grade runterstellen, spart Energieberater Marco Schnorbus sogar 120 Euro!
  • Beim Heizen können Sie ebenfalls sparen: 75 Euro sind drin, wenn Sie die Temperatur um ein Grad senken. Und mal ehrlich: Ob Sie eine Temperatur von 22 Grad oder 21 Grad im Wohnzimmer haben, das werden Sie beim Fernsehseh ohnehin nicht wirklich bemerken, oder?
  • WLAN-Router nachts ausschalten, wenn kein Internet gebraucht wird.
  • Handys und Laptops nicht länger laden als notwendig.
  • Technische Geräte komplett ausschalten – und nicht nur auf Stand-by setzen. Schnorbus spart an dieser Stelle 61 Euro.