Am Tag von Prinz Philips Beerdigung!

Party-Gate: Mitarbeiter von Ex-Premier Johnson hatten Sex bei Lockdown-Party in der Downingstreet

ARCHIV - 27.10.2021, Großbritannien, London: Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, hält bei einem Besuch in der Fourpure-Brauerei ein Bier in der Hand. Zum Feierabend auf zwei Pints in den Pub, das ist in Großbritannien seit langem für v
Ex-Premierminister Boris Johnson: Die Partys in der Downingstreet während des Lockdowns haben ihn am Ende vermutlich den Job gekostet.
pte cul wst, dpa, Dan Kitwood

Das so genannte „Party-Gate“ hat Ex-Premier Boris Johnson am Ende vermutlich den Job gekostet. Er und einige seiner Mitarbeiter hatten während im ganzen Land Corona-Lockdowns von der Regierung verhängt wurden, munter mehrere Partys gefeiert. Feiern, die eigentlich zu dem Zeitpunkt verboten waren und die diverse Ermittlungen für den Premier und seine Mitarbeiter nach sich gezogen haben.

Jetzt gibt es wieder neue Erkenntnisse zu den Partys: Bei einer der Feiern sollen Mitarbeiter von Johnson beim Sex in der Downing Street Nummer 10 beobachtet worden sein sollen.

Johnson: "the most unsocially distanced Party in the UK right now"

Die neuen Anschuldigungen gegen Johnson und seine Mitarbeiter sind in einem Podcast von „ITV News“ mit dem Namen „Partygate: the Inside Story“ aufgetaucht. Einige von Johnsons Angestellten sollen bei einer Lockdown-Party am Abend der Beerdigung von Prinz Philip Sex in der Downing Street Nummer 10 gehabt haben. Dabei wurden sie von mehreren Augenzeugen gesehen.

Auch über andere Lockdown-Partys wird mit Informanten und Augenzeugen in dem Podcast gesprochen. Auf einer anderen Party in der Downingstreet im November 2020 soll Johnson sich einen Scherz erlaubt haben. Er soll die dort stattfindende Party als „the most unsocially distanced“ Party in ganz Großbritannien bezeichnet haben. Ein schlechter Scherz, denn zu dem Zeitpunkt hat sich das ganze Land im Lockdown befunden und das auf Anweisung der Regierung, die sich aus dem vorgeschriebenen „social distancing“ selber wohl nicht viel gemacht hat.

Weitere Informanten beschreiben, wie Regierungsmitglieder und Partygäste im Nachgang versucht haben, Beweise wie Fotos zu löschen und vor den Ermittlern zu verbergen.

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Ermittlungen zur Party-Gate-Affäre laufen noch

All das könnte auch weitere Folgen für Johnson und seine Mitarbeiter haben. Denn die Untersuchungen zum Party-Gate laufen noch. Öffentliche Beweissitzungen sollen noch zu Beginn dieses Jahres beginnen. Unter anderem auch mit Johnson selbst. Er, seine Frau und der damalige Schatzkanzler im Kabinett von Johnson Rishi Sunak (jetzt Premierminister) mussten bereits im Laufe der Ermittlungen Geldstrafen zahlen. Trotzdem will der Ausschuss untersuchen, ob der ehemalige britische Premierminister die Abgeordneten in der Party-Gate-Affäre belogen hat. (khe)

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