Serbien: Keine Neuwahlen nach Mafiakontakten der Regierung

14. Februar 2016 - 18:02 Uhr

Der serbische Regierungschef Ivica Dacic lehnt nach angeblichen Mafiakontakten vorzeitige Parlamentswahlen ab. Die Angriffe gegen ihn zielten darauf, "die Regierung in Misskredit zu bringen", sagte Dacic auf einer überraschend einberufenen Pressekonferenz.

In den Tagen zuvor hatten die Medien berichtet, die Koalition sei zerstritten, nachdem die Polizei klare Beweise besitze, dass Dacic als früherer Innenminister in Kontakt mit einem führenden Vertreter der Bande des serbisch-montenegrinischen Drogenbosses Darko Saric gewesen sei.