Mann verschanzt sich auf Supermarkt-Parkplatz

SEK-Einsatz in Iserlohn: Polizei schießt auf wütenden Rollerfahrer

Ein Rollerfahrer wurde am Mittwoch von der Polizei angeschossen, nachdem er sich auf einem Supermarkt-Parkplatz verschanzt hatte. (Symbolbild)
Ein Rollerfahrer wurde am Mittwoch von der Polizei angeschossen, nachdem er sich auf einem Supermarkt-Parkplatz verschanzt hatte. (Symbolbild)
© MEV

10. Juni 2021 - 11:13 Uhr

SEK muss in Iserlohn anrücken

Die Polizei hat einen Rollerfahrer angeschossen. Nach einem Beinahe-Verkehrsunfall geriet der 43-jährige Rollerfahrer mit einem Autofahrer in einen Streit. Die Situation eskaliert, der Mann aus Menden verschanzt sich mit einer Waffe auf einem Supermarkt-Parkplatz. Die Polizei muss mit einem Sondereinsatzkommando (SEK) anrücken. Beim Zugriff feuern die Einsatzkräfte einen Schuss ab.

Streit zwischen Verkehrsteilnehmern eskaliert

Der Vorfall beginnt eigentlich harmlos: Um circa 17 Uhr kommt es am Mittwoch vor der Zufahrt eines Supermarktes in Iserlohn fast zu einem Verkehrsunfall. Beteiligt sind ein Motorroller und ein Pkw. Die beiden Fahrer geraten in einen Streit – der eskaliert. In einer Pressemitteilung gibt die Polizei bekannt: "Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen versprühte der Rollerfahrer Pfefferspray und verschanzte sich offenbar mit einer Waffe auf dem Parkplatz des Marktes zwischen Fahrzeugen und Einkaufswagen."

Kunden und Mitarbeitern müssen in Sicherheit gebracht werden

Die Polizei rückt mit dem SEK an. Kunden und Mitarbeiter des Supermarkts müssen über einen anderen Ausgang in Sicherheit gebracht werden. Alle Versuche der Polizei, den 43-jährigen zu beschwichtigen schlagen fehl. Um 19.30 Uhr greift das SEK zu und überwältigt den Mann. Dabei muss die Polizei auf den Rollerfahrer schießen. Er wird leicht verletzt.

(nfi)

Auch interessant