Raubüberfälle in den USA häufen sich

Schon wieder! Skrupelloser Mob plündert Luxusgeschäft

25. November 2021 - 9:57 Uhr

Video: Bande stürmt in Geschäft und plündert es aus

Eine Welle von Einbrüchen sorgt bei der Polizei im US-Staat Kalifornien kurz vor den Feiertagen für Kopfzerbrechen. Schon das zweite Mal innerhalb weniger Tage stürmt eine Bande in ein Luxusgeschäft und nimmt alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist. Die Sicherheitskräfte und Verkäufer können meist nur tatenlos zusehen. Wie dreist der Mob vorgeht, zeigen wir im Video.

Raubüberfälle auf Luxusgeschäfte häufen sich

Nachdem vergangene Woche eine 14-köpfige Bande in einen Louis Vuitton-Laden in San Francisco gestürmt und Luxusgüter in Wert von rund 100.000 Dollar (rund 89.000 Euro) erbeutet hat, trifft es nun einen Laden in Oakland, einer Nachbarstadt von San Francisco.

Auf einem Überwachungsvideo ist zu sehen, wie rund 30 Kriminelle in den kleinen Klamottenladen stürmen und dreist alles plündern. Laut dem Sender "ABC" ist es bereits der zweite Überfall dieser Art im vergangenen Monat.

Der Besitzer habe alles getan, um sein Geschäft sicherer zu machen, erklärt er. Doch gegen die Bande scheint er machtlos zu sein.

Polizeichef von San Francisco besorgt

Nach dem Raubüberfall im Louis Vuitton-Store am Freitag konnten laut dem Sender "CBS" inzwischen neun Personen festgenommen werden. Sie werden unter anderem wegen Plünderung, Einbruch, schweren Diebstahls und dem Tragen von Schusswaffen angeklagt. Ihnen wird zudem vorgeworfen, auch mehrere Apotheken, Tankstellen und Supermärkte ausgeraubt zu haben.

Ob die Bande auch hinter dem Überfall auf den Laden in Oakland steckt, ist noch unklar. Was aber klar ist: Die Kriminellen organisieren sich zu Dutzenden, um gemeinsam Raubüberfälle durchzuführen. Dabei gehen sie oft mit der gleichen Taktik vor. Sie stürmen zeitgleich in einen Laden und räumen diesen in sekundenschnelle leer. Sicherheitskräfte, Verkäufer und Kunden sind in der Unterzahl und können wenig gegen den Mob ausrichten, heißt es.

Laut "CBS" haben viele Geschäfte inzwischen ihre Schaufenster mit Brettern vernagelt. Der Polizeichef von San Francisco, Bill Scott, ist besorgt, aber zuversichtlich, die Bande zu schnappen. "Gemeinsam haben wir noch einiges zu tun", sagte Scott. (mor)