Wann es soweit ist und welchen Ersatz der Supermarktriese anbieten will

Rewe macht Schluss mit Payback

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Rewe und Payback gehen getrennte Wege.
imago stock&people, imago/onemorepicture

Rewe und Payback – die Verbindung schien sattelfest. Doch nach rund zehn Jahren Beziehung soll Schluss sein: Der Supermarktriese gab das Ende der Zusammenarbeit bekannt. In Zukunft will man den eigenen Kundinnen und Kunden eine andere Lösung anbieten.

Seit 2014 arbeitet Rewe mit Payback zusammen

Die Kooperation mit dem Kundenbindungsprogramm Payback soll Ende 2024 auslaufen. Der Handelsriese und das Loyalty-Programm hätten ihre Zusammenarbeit noch einmal um zwei Jahre verlängert, teilte eine Rewe-Sprecherin am Montag mit. Danach werde der Konzern aber „andere und/oder eigene Wege gehen“.

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Rewe kooperiert im Supermarktgeschäft seit dem Jahr 2014 mit dem weitverbreiteten Punkte-Sammelsystem, der zur Rewe-Gruppe gehörende Discounter Penny trat ihm im Jahr 2018 bei. Für Payback sei die Handelsgruppe mit ihren Millionen Kunden einer der wichtigsten Partner, berichtet die „Lebensmittel Zeitung“.

Rewe will nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Payback offenbar ein eigenes Kundenbindungsprogramm aufbauen. Der Konzern wolle die Schnittstelle zum Kunden und das Sammeln und Auswerten von Daten komplett selbst kontrollieren, schreibt die „Lebensmittel Zeitung“ mit Verweis auf Brancheninsidern. Der Handelskonzern würde damit einen viel direkteren Zugriff auf die Kundendaten und größere Möglichkeiten für eine Individualisierung seiner Angebote erhalten als bisher. (dpa/aze)

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