Diese Rabatt-Tricks sollten Sie kennen

Möbel clever kaufen: So sparen Sie Hunderte von Euro!

09. November 2020 - 14:35 Uhr

RTL-Reporterin macht den Test

Wenn sich zu frostigen Temperaturen auch noch ein Corona-Lockdown gesellt, wollen wir es zu Hause wenigstens richtig gemütlich haben. Und wer sich jetzt neu einrichten will, kann mit den richtigen Tricks jede Menge Geld sparen! Wir waren in drei großen Möbelhäusern unterwegs und haben herausgefunden, wie man an die größten Rabatte kommt. Wie unsere Reporterin es etwa schafft, für eine komplette Küche rund 2.000 Euro weniger als den Normalpreis zu zahlen, sehen Sie im Video.

Trick 1: Einfach nachfragen!

Es klingt simpel – ist es auch. Wer freundlich beim Personal nachfragt, ob sich am Preis noch was machen lässt, dürfte angenehm überrascht sein. So bekam etwa RTL-Reporterin Alina für ein Boxspringbett bei "Möbel Höffner" (Normalpreis: 2.660 Euro) den Preis von 2.500 Euro angeboten – also 160 Euro Ersparnis in nur wenigen Minuten.

Trick 2: Verkäufer/Verkäuferin wechseln

Sogar im selben Möbelhaus kann man noch mehr Rabatt rausholen – indem man zu einem späteren Zeitpunkt jemand anderen fragt. In unserem Beispiel bekamen wir eine Couch zunächst für 3.200 Euro statt 3.447 Euro angeboten. Bei einer anderen Verkäuferin waren es 3.175 Euro – also nochmal 25 Euro weniger.

Möbelexperte Olaf Günther erklärt, warum das geht: "Es gibt keine festen Preise, die kann der Händler individuell festlegen. Gemäß seiner Kostenstruktur kann ich da natürlich auch 50 Prozent abziehen – das sind die sogenannten 'Mondpreise'".

Trick 3: Preis der Konkurrenz nennen

Olaf Günther empfiehlt: "Das beste Argument, um irgendwo einen günstigeren Preis zu bekommen, ist immer der Preis des Mitbewerbers. Mit dem kann man dann den anderen Händler konfrontieren. In dem Fall sollte man dann auch ruhig ein bisschen frech sein und vom günstigsten Preis nochmal 500 oder 1.000 Euro abziehen."

Mit dieser Methode haben wir bei einer Standardküche Erfolg: Statt den zunächst ausgehandelten 10.738 Euro bekommt unsere Reporterin schließlich 8.900 Euro angeboten – also ganze 1.838 Euro weniger.

Extra-Tipp: Nicht unter Druck setzen lassen

Viele Möbelhäuser locken mit tagesaktuellen Angeboten und befristeten Aktionen. Laut Günther sollte man sich dadurch nicht zu einer Entscheidung drängen lassen: "Zeitdruck aufzubauen ist eine der effektivsten Verkaufsmaschen." Die Realität sähe anders aus: "Ich bekomme diesen Preis heute, und denselben Preis bekomme ich auch in 14 Tagen oder drei Wochen", weiß der Experte.

"90 Prozent der Möbelkäufer zahlen zu viel", sagt Olaf Günther. Mit welchen Maschen die Unternehmen Kunden noch abzocken, verraten wir hier.

Teelichter, Deko und Co.: Warum wir in Möbelgeschäften so viel Geld für Krimskrams ausgeben und wie Sie das verhindern können, erfahren Sie hier.