Misshandelt, vergewaltigt, bedrohtMann (31) soll Ex-Freundin tagelang in Wohnung festgehalten haben

„Er soll sie mit einem Klebeband gefesselt und ihr den Mund verklebt haben.“
Es müssen unvorstellbare Qualen gewesen sein, die eine 21-jährige Wilhelmshavenerin offenbar sechs Tage lang über sich ergehen lassen musste. Ihr Ex-Partner soll sie mit dem Auto entführt und in einer Wohnung an der Elbchaussee misshandelt, vergewaltigt und bedroht haben. Am Mittwoch (14. Februar) begann der Prozess gegen den 31-Jährigen in Hamburg.
RTL.de ist auch bei WhatsApp - HIER direkt ausprobieren!
Schreckliche Details kommen ans Licht
Insgesamt sind es acht Straftaten, die ihm vor dem Hamburger Landgericht vorgeworfen werden. Am Abend des 26. August 2023 soll er seine Ex-Partnerin in Wilhelmshaven mit einem Messer bedroht und ins Auto gezerrt haben. Es folgen offenbar Tage der Folter für die 21-Jährige.
Lese-Tipp: Vergewaltigung und Sachbeschädigung: Ehemann muss sich vor Gericht verantworten
Auf der Rückbank soll der Angeklagte der Frau den Finger ins Auge gedrückt haben, bis es anfing zu bluten. Er soll ihr in den Arm gebissen und sie weiterhin mit dem Messer bedroht haben. „Sie habe die Taten über sich ergehen lassen, aus Angst der Angeklagte könnte ihr etwas antun“, heißt es im Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Ein Begleiter soll die beiden dann nach Hamburg gefahren haben, in die ehemals gemeinsame Wohnung an der Elbchaussee.
Die Top-Videos des vergangenen Tages
01:45Günther Jauch zahlt Gewinn aus eigener Tasche – weil er falsche Lösung nennt!
01:05Penisgröße ausgeplaudert! Ex-NFL-Spieler verklagt seine frühere Frau
00:53Opa Reinhold Geiss rastet mit 83 Jahren auf der Tanzfläche aus
02:30Detlef Soost und Kate Hall – Liebes-Comeback dank dieser Tipps!
01:45Schwangere will Baby unbedingt nach Mitternacht zur Welt bringen
01:48„No, no, no, no!" Donald Trump äfft Frankreichs Präsident Macron nach
01:12Samira Yavuz erfüllt sich mit dem Playboy-Shooting einen Traum
00:41Regen und Schnee - das wird glatt!
00:41So zieht Wintersturm Elli über Deutschland
00:48Brutaler Überfall im Schlaf! Löwen reißen Hyäne – direkt vor Touristen
00:47Kurz nach heimlicher Hochzeit! Ex-Dschungelcamper Maurice Dziwak zum zweiten Mal Papa
01:07Acht Stockwerke tief! Rentner stürzt aus Fenster – DAS bewahrt ihn vor dem Tod
00:51Gabriella zweifelt an Maximilians Unschuld
00:59Ehe mit Carina gar nicht gültig? Jetzt spricht Dieter Bohlen Klartext
01:00Ex-DSDS-Star zeigt ehrlich, wie viel er zugenommen hat
01:24Kinder schlafen nebenan! Eltern im Bett erschossen – Polizei steht vor Rätsel
00:49Mann in Eiswasser gefangen! Fremder riskiert sein Leben – und bricht selbst ein
01:05Bei Schönheitswettbewerb! Kandidatin fällt von Bühne – dann macht ihr Bikini einen Abgang
02:42Wilson Gonzalez Ochsenknecht ist jetzt Werbe-Star
00:57Mutter Natur, schau weg! Diese Penis-Wolke steht wie 'ne Eins
Er soll sie mit Pfefferspray und Gürtel misshandelt haben
„Er soll sie mit einem Klebeband gefesselt und ihr den Mund verklebt haben. Er soll ihr mit Folter gedroht haben und immer wieder körperlich auf sie eingewirkt haben,“ erzählt Staatsanwältin Liddy Oechtering im Gespräch mit RTL. Auch vor der Misshandlung mit Pfefferspray und einem Gürtel soll der Angeklagte nicht zurückgeschreckt haben.
Lese-Tipp: Wer wollte das Kind (2) mit Giftspritze im Fuß töten? Vater und Ex-Freundin streiten vor Gericht
Schließlich habe der Mann sie offenbar so stark gewürgt, dass sie das Bewusstsein verlor. Auf noch unbekannte Weise gelang es ihr nach fünf Tagen ihre Familie zu kontaktieren. Nachdem ihr Vater die Polizei rief, nahmen die Beamten den 31-Jährigen fest und brachten die Frau in die ersehnte Freiheit.
Angeklagter streitet alles ab
Die schwerste Tat, die dem 31-Jährigen vor Gericht vorgeworfen wird, ist Vergewaltigung. „Das Strafmaß erstreckt sich von zwei bis 15 Jahren Freiheitsstrafe, möglicherweise auch Sicherheitsverwahrung“, so Oechtering weiter. Mit einem Urteil ist allerdings frühestens im Mai zu rechnen.
Lese-Tipp: Auf Schulgelände missbraucht? Frau (29): Ich wurde am helllichten Tag vergewaltigt!
„Der Angeklagte bestreitet die Tatvorwürfe. Wir formulieren gerade eine schriftliche Einlassung. Bei diesen Tatvorwürfen muss man sich genau überlegen, wie man sich verhält“, sagt seine Verteidigerin heute (14. Februar) vor Gericht. Dafür haben sie noch Zeit bis Freitag (16. Februar), denn da geht die Verhandlung in die nächste Runde.




