Bei Sightseeing-Tour mit James Corden

Prinz Harry: Rückzug mit Meghan weil royales Leben Gift für ihn war

Prinz Harry spricht über seinen royalen Rückzug.
Prinz Harry spricht über seinen royalen Rückzug.
© dpa, Victoria Jones, mka nwi lop

01. März 2021 - 9:15 Uhr

Prinz Harry packt über sein „toxisches“ Leben in England aus

Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (40) dürften sich nach den Megxit-Turbulenzen mittlerweile in ihrer Neu-Heimat Los Angeles eingelebt haben. Doch um ganz sicher zu gehen, dass sich der 36-Jährige bald wie ein waschechter Angelino fühlt, hat sich Showmaster und Langzeit-Kumpel James Corden (42) etwas Besonderes für ihn überlegt. "Von Tee in einem Hop-On-Hop-Off-Bus bis zum Besuch der 'Fresh Prince of Bel-Air'-Villa bekommt Prinz Harry die Tour, von der er nie geträumt hat", kündigt der Moderator eine Sightseeing-Tour der extravaganten Art an. Dabei spricht Harry erstmalig öffentlich über seinen emotional zermürbenden, royalen Rückzug.

Erstes Mal in einem offenen Bus unterwegs

Herzogin Meghan und Prinz Harry haben ihr Glück in Kalifornien gefunden.
Herzogin Meghan und Prinz Harry haben ihr Glück in Kalifornien gefunden.
© AP, Frank Augstein, FA

Bei seinem Auftritt in der "Late Late Show" erlebt Prinz Harry gleich zwei Premieren. Zum Ersten habe er noch nie in einem offenen Doppeldecker-Bus gesessen, da es ihm als Royal "nicht wirklich erlaubt war" in einen Touristen-Gefährt einzusteigen und auf Sightseeingtour zu gehen. Und zum Zweiten: Prinz Harry gibt erstmals Details zu seiner Entscheidung preis, London hinter sich zu lassen. Anfang letzten Jahres gaben Prinz Harry und Herzogin Meghan bekannt, dass sie ihre royalen Pflichten aufgeben und mit Söhnchen Archie (1) nach Kalifornien ziehen würden. Gesagt, getan: Mittlerweile leben die Ex-Royals in einer Traumvilla in Santa Barbara und erwarten gespannt ihr zweites Baby.

„Es war nie ein Weglaufen"

Auf die persönliche Frage, warum er es für notwendig gehalten habe, die königliche Familie zu verlassen, antwortet Harry: "Es war nie ein Weglaufen. Es war eher ein Zurücktreten als ein Abtreten. Es war ein sehr schwieriges Umfeld, wie sehr viele Leute gesehen haben." Damit spielt der Bruder von Prinz William auf die dauerhafte Belagerung und exzessive Berichterstattung der britischen Boulevardpresse an. Ein Zustand, den der baldige Zweifach-Papa nicht mehr dulden konnte: "Es zerstörte meine mentale Gesundheit. Ich dachte: 'Das ist Gift'. Ich tat das, was jeder Ehemann oder Vater tun würde." Allen voran, um seine wachsende Familie zu beschützen.

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Prinz Harry hält an karitativen Aufgaben fest

Doch der Ortswechsel habe an seinem Leben nicht viel geändert. "Es ist eine Fortführung dessen, was wir in Großbritannien getan haben. [...] Ich werde immer meinen Beitrag leisten. Mein Leben dreht sich um den öffentlichen Dienst, also wo immer ich in der Welt bin, wird es dasselbe sein", erklärt Harry. Auch Herzogin Meghan habe sich dem verschrieben und versuche nun zusammen mit ihm, "Mitgefühl in die Welt zu bringen, Menschen glücklich zu machen und die Welt zu verändern." Worte, die von Herzen kommen. Es scheint als würde der amerikanische Traum für Prinz Harry fruchten und ihm nun endlich das Leben bescheren, nach dem sich der liebende Vater und Ehemann schon so lange gesehnt hat.

Harry und Meghan auf TVNOW

Wem die Nachrichten um den Ausstieg von Harry und Meghan aus dem britischen Königshaus das Herz zerreißt, findet vielleicht auf TVNOW ein bisschen Trost: Im Film "Harry und Meghan: A Royal Romance" von 2018 zeigen Murray Fraser und Parisa Fitz-Henley als Harry und Meghan, die ganz romantische Lovestory, als die Royals noch die Zukunft von Queen und Co. waren – und an einen Megxit noch lange nicht zu denken war.