"Panda"mie statt Pandemie

Frankfurter Restaurant nimmt plüschigen Kampf gegen Corona auf

Pandamie in Frankfurter Restaurant: Dicht gedrängt sitzen Panda-Plüschtiere im Pino und stehen für einen Protest gegen den zweiten Corona-Lockdown in der Gastronomie
Pandamie in Frankfurter Restaurant: Dicht gedrängt sitzen Panda-Plüschtiere im Pino und stehen für einen Protest gegen den zweiten Corona-Lockdown in der Gastronomie
© deutsche presse agentur

25. November 2020 - 13:20 Uhr

In diesem Restaurant ist die Pandamie ausgebrochen

Wie in guten alten Zeiten vor Corona: Im Frankfurter Restaurant "Pino" sitzen die Gäste in Vierergruppen dichtgedrängt an den Tischen. Einige trinken ein Bier mit dem Namen des Virus, das unseren Alltag über den Haufen geworfen hat. Andere sitzen in gewohnter Stammtischrunde mit Fußball-Trikot und diskutieren. Einziger Unterschied zu früher: Es sind Plüsch-Pandas und keine Menschen. Pandamie statt Pandemie ist hier das Motto – und die schwarz-weißen Kuscheltiere haben ihre Berechtigung!

+++ Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Live-Ticker auf RTL.de +++

Pandas als Finanzspritze während des Lockdowns

Die Pandas stehen für den stillen Protest gegen den 2. Lockdown in der Gastronomie. Rund um die Uhr ist der Gastraum des Restaurants beleuchtet – jeder soll sehen, dass Gastronom Pino Fichera kämpft.


Und die Plüschtiere erheben nicht nur symbolisch den Zeigefinger gegen die strengen Corona-Regeln für die Gastronomie. Sie sollen das Restaurant finanziell in dieser Zeit über Wasser halten: Jeder kann einen Panda für 150 Euro erwerben und somit die Ausfälle im "Pino" etwas ausgleichen. Und ein Restaurant-Gutschein sowie eine Sitzplatzgarantie nach dem Lockdown ist sogar auch mit drin. Fans der Aktion schlagen inzwischen in den sozialen Medien auch Patenschaften für die Pandas vor. So könnten die Plüschtiere bis zur Wiedereröffnung weiter protestieren. Für bessere und geselligere Zeiten machen die Pandas den Gästen dann aber ganz sicher gerne Platz!