Achtung, hier drohen Orkanböen!

Fieses Wochenende - jetzt dreht das Wetter richtig auf

Nach dem Wochenende Schnee bis in die Niederungen Ende des warmen Dauerregens in Sicht
02:10 min
Ende des warmen Dauerregens in Sicht
Nach dem Wochenende Schnee bis in die Niederungen

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von Björn Alexander und Martin Pscherer

Auf dem Wetter-Highway ist sprichwörtlich die Hölle los. Dauerregen, Hochwasser, Sturmgefahr und dann läutet auch noch der Winter sein Comeback ein.

Reichlich Regen und Hochwasser

Da kam schon mal richtig was vom Himmel – besonders im Westen mit bis zu 70 Litern je Quadratmeter – mehr als ein ganzer Monatsniederschlag. Und am Samstag donnert schon das nächste Regengebiet mit 15 bis 30 Litern hinterher. Die Böden sind durchnässt und etliche Bäche und Flüsse melden Hochwasser. Vor allem rund ums Sauerland und das Bergische Land sowie in Teilen Hessens. Aber auch die Mosel vermeldete stark steigende Pegelstände. Eine Entspannung dürfte es erst geben, wenn der Regen nachlässt oder in Schnee übergeht. Und letzteres dauert glücklicherweise gar nicht mehr allzu lange.

Sturmschelle öffnet Tor zur Kälte

Prognose und Vorhersage der Windspitzen am Sonntag, 15. Januar 2023
Am Wochenende rast wieder ein Sturmtief über uns hinweg
wetter.de

Hinter Regentief „Egbert” zieht Sturmtief „Frederic” auf und läutet ein ruppiges Wochenende ein. Das gilt insbesondere in der Nordhälfte, wo selbst im Flach- und Binnenland Sturmböen auftreten können. Noch heftiger wütet der Wind auf den Bergen und an der Küste. Schwere Sturmböen bis um die 100 km/h - das bedeutet Lebensgefahr beim Waldspaziergang. Eine Spur heftiger dürfte der fiese „Frederic” direkt an der Nordsee sowie im Oberharz wüten, wo stellenweise volle Orkanböen bis Tempo 120 möglich sind. Ein intensiver Auftakt für ein Lebenszeichen des Winters - denn anschließend breitet sich lupenreine Polarluft aus.

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Winter will’s wieder wissen

Winterlich ist die Autobahn A7 zwischen Ulm und Ellwangen bei Schnee und Eisregen.
Die Winterdienste werden bald wieder gefordert sein
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Zum Wochenwechsel wird es von Norden schrittweise kälter. Zuerst im Bergland mit Schnee und zunehmend winterlichen Aussichten. Und auch im Flachland mischen sich vermehrt Graupel und Flocken unter. Ob es für eine geschlossene Schneedecke bis ganz runter reichen wird, ist noch unsicher. Dass es überall glatt werden kann, ist dagegen ziemlich wahrscheinlich. Nachts wird es nämlich vielfach frostig kalt.

Zu den Prognosen und Vorhersagen für Deutschland, Europa und weltweit

Turbulenter Wetterfahrplan - hier die Übersicht

  • erneut wird es sehr ruppig in Teilen Deutschlands
  • Orkanböen drohen hierbei an der Nordsee und auf dem Brocken
  • anschließend flutet kalte Polarluft das Land und bringt von Norden her den Winter zurück
  • Schnee und Frost können wieder vermehrt für Glätte sorgen – insbesondere nachts

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(bal, mps)