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Open-MRT für Menschen mit Platzangst: Klaustrophobiker müssen hier nicht in die Röhre gucken

Hoffnung für Klaustrophobiker

Strandblick statt enge Röhre: In Groß-Gerau steht das erste Open-MRT!

In Groß-Gerau steht das erste Open-MRT! Strandblick statt enge Röhre

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Eng, dunkel, laut – eine Untersuchung im MRT löst bei vielen Patienten ein beklemmendes Gefühl aus. Das liegt vor allem an der engen Röhre, in die man geschoben wird. Um älteren Patienten und Menschen mit Platzangst diese Tortur zu ersparen, steht in Groß-Gerau jetzt das erste Open-MRT. Statt Dunkelheit hat man während der Röntgenaufnahmen freien Blick auf ein wunderschönes Strandbild. Unser RTL-Reporter hat das 15-Tonnen-Gerät getestet – mehr im Video.

Reporter macht den Röhren-Test

Als Amateurfußballer hat RTL-Reporter Felix Breiner die MRT-Röhre schon oft von innen gesehen. Wirklich angenehm war das nicht. Seit einigen Tagen zwickt es in seinem rechten Knie. Das kann er im Open-MRT gleich mal untersuchen lassen. Die Vorbereitungen vor der Untersuchung unterscheiden sich nicht vom normalen Röhren-MRT: Felix muss sich umziehen und überprüfen ob er noch metallische Gegenstände am Körper trägt. Auf der MRT-Liege gibt es dann noch Ohrstöpsel und Kopfhörer – denn auch das Open-MRT ist, wie das Röhren-MRT, extrem laut.

Open-MRT in Groß-Gerau
Untersuchung mit Ausblick. Das Open-MRT in Groß-Gerau bietet einen freien Blick auf den Strand.
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Eine Kulisse zum Einschlafen

Während der Untersuchung muss Reporter Felix sehr kämpfen – und zwar gegen den Drang einzuschlafen: „Also mit dem Himmel da über mir und den Bäumen. Und dann auch noch mit dem Strand da an der Seite. Da war ich so kurz davor einzuschlafen. Also ist auch echt bequem, hätte ich gar nicht gedacht.“ Und auch mit seinen Untersuchungsergebnissen kann Felix in Zukunft dann wirklich beruhigt schlafen: eine kleine Auffälligkeit am Meniskus, die aber nicht besorgniserregend ist.

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Open-MRT weltweit beliebt

Das Open-MRT aus Groß-Gerau ist mittlerweile sogar schon eine kleine Berühmtheit geworden: Menschen aus dem Iran oder den Vereinigten Arabischen Emiraten melden sich, um sich im Open-MRT behandeln zu lassen. Leyla Yildirim arbeitet als medizinische Fachangestellte im Klinikum Groß-Gerau und ist vom Open-MRT begeistert: „Jeder Patient, der hier den Raum verlässt, verlässt ihn mit einem Lächeln und sagen, dass er immer wieder zu uns kommen möchten.“ (dgö)