Kanzler stellt sich Fragen zum G7-Gipfel - aber nicht allen so ganz ernsthaft

"Könnten Sie ...?" Olaf Scholz lässt Reporterin eiskalt abblitzen

"Das war's": Olaf Scholz lässt Reporterin eiskalt abblitzen Kurz, knapp, inhaltslos
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Kurz, knapp, inhaltslos
"Das war's": Olaf Scholz lässt Reporterin eiskalt abblitzen

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Reporterin Rosalia Romaniec fragt den Kanzler beim G7-Gipfel höflich: „Könnten Sie konkretisieren, welche Sicherheitsgarantien das sind?“ Das Thema sind von den G7 versprochene Sicherheitsgarantien für die Ukraine, auch über ein mögliches Kriegsende hinaus. Doch Bundeskanzler Olaf Scholz ist sich am Dienstagmittag nur einer Sache sehr sicher: Er wird hier nicht ins Detail gehen, auch wenn er es könnte. Sehen Sie die skurrile Szene im Video.

G7-Gipfel in Elmau: Olaf Scholz' kürzeste Antwort bei seinem Statement

„Ja, könnte ich.“ Und nach einer Kunstpause setzt Scholz auf die Frage der „Deutsche Welle“-Reporterin noch nach: „Das war’s.“ Zwei knappe Sätze, mehr will der Bundeskanzler zur Frage nach Sicherheitsgarantien für die Ukraine an dieser Stelle nicht sagen.

Zuvor hatte Kanzler Olaf Scholz (SPD) der Ukraine die Unterstützung durch die G7-Runde der führenden demokratischen Wirtschaftsmächte versichert. Die G7 stünden „eng und unverbrüchlich an der Seite der Ukraine“, sagte Scholz zum Abschluss des G7-Gipfels im bayerischen Elmau – vor der Frage der Reporterin. „Wir unterstützen das Land bei seiner Verteidigung und bieten ihm eine Perspektive für die Zukunft an.“

Lese-Tipp: Kanzler Scholz im RTL-Interview zum Ukraine-Krieg und den Folgen für Deutschland

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Scholz: Putin behält "brutale Aggression gegenüber der Bevölkerung" bei

Scholz sprach von einem wichtigen G7-Gipfel in einer ganz besonderen Zeit. Das Treffen habe auf beeindruckende Weise die Geschlossenheit und Entschlossenheit gezeigt, der russischen Aggression entgegenzutreten. 125 Tage lang führe Russland nun schon Krieg gegen die Ukraine, sagte der Bundeskanzler. Als Gruppe der wirtschaftlich starken Demokratien verurteile die G7 diesen erbarmungslosen Krieg.

Der Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum in der ukrainischen Stadt Krementschuk mit vielen Toten und Verletzten an diesem Montag sei erneut der Beweis, dass der russische Präsident Wladimir Putin „seine brutale Aggression gegenüber der Bevölkerung beibehält“, kritisierte Scholz. (tka/swi, mit dpa)