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Neve und Louie im Brutkasten endlich vereint

Hier kuscheln zweieiige Zwillingsfrühchen zum ersten Mal - nach Trennung wegen Notkaiserschnitt

Alle Ärzte, die zu Neve und Louie kommen und sie sehen, haben eine Schwäche für sie. "Sie sagen, dass sie sie vermissen werden, wenn sie gehen, weil sie mehr kleine Kämpfer wie sie brauchen."
Alle Ärzte, die zu Neve und Louie kommen und sie sehen, haben eine Schwäche für sie. "Sie sagen, dass sie sie vermissen werden, wenn sie gehen, weil sie mehr kleine Kämpfer wie sie brauchen."
© Mirror Pix/Trinity Mirror UK, Laura Hough/Liverpool Echo

29. März 2021 - 11:55 Uhr

Die Ärzte glaubten, dass Neve es nicht schaffen wird

Diese Bilder von Baby-Mädchen Neve und ihrem Zwillingsbruder Louie gehen wirklich ans Herz! Das winzige Mädchen und ihr Bruder mussten durch einen Notkaiserschnitt geholt werden. Denn Neve bekam im Mutterleib nicht genügend Nährstoffe, weil sich die Plazenta zurückgebildet hatte. Nach der Geburt wurden die zweieiigen Zwillinge getrennt - aber jetzt sind die beiden endlich vereint. Und da wurde erstmal ausgiebig gekuschelt!

Ihm ging es gut, aber ihr Blutfluss war beeinträchtigt

"Neve war wirklich ein winziges Baby und die Ärzte sagten, sie würde es nicht schaffen", erzählen Laura Hough und Chris Carey, Eltern der herzigen zweieiigen Zwillingsfrühchen, der Zeitung Liverpool Echo. Die winzige Neve und ihr "großer" Zwillingsbruder Louie wurden durch einen Notkaiserschnitt zu früh geboren, da Neve im Mutterleib nicht genügend Nährstoffe bekam.

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Laura, die 27-jährige, frisch gebackene Mutter aus dem englischen Liverpool sagt: "Ich war zweimal in der Woche im Krankenhaus, weil Neve und ihre Plazenta sich immer mehr verschlechterte. Sie und Louie waren in getrennten Fruchtblasen, ihm ging es gut, aber es beeinträchtigte ihren Blutfluss, sodass wir einen Notkaiserschnitt machen mussten."

Nachdem die Zwillinge im Liverpooler Frauenkrankenhaus geboren wurden, wog Louie über 1,3 Kilogramm, seine Schwester jedoch nur knapp über 435 Gramm. Fotos, die in den letzten Tagen von den stolzen Eltern Laura Hough und Chris Carey aufgenommen wurden, zeigen die Zwillinge jetzt, wie sie nach Wochen der Trennung endlich ausgiebig kuscheln können.

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"Neve war wirklich ein winziges Baby und die Ärzte sagten, sie würde es nicht schaffen", erzählen ihre Eltern Laura Hough und Chris Carey der Zeitung Liverpool Echo.
"Neve war wirklich ein winziges Baby und die Ärzte sagten, sie würde es nicht schaffen", erzählen ihre Eltern Laura Hough und Chris Carey der Zeitung Liverpool Echo.
© Mirror Pix/Trinity Mirror UK, Laura Hough/Liverpool Echo

Nach der Geburt hat Louie Probleme - Neve geht es aber gut

Allerdings war es Louie, der nach der Frühgeburt mehr zu leiden schien. Laura erzählt: "Als sie herauskamen, brauchte sie überhaupt keinen Sauerstoff, es ging ihr gut. Es war Louie, beide Lungenflügel kollabierten, weil er Luft in ihnen hatte. Also wurde er schließlich behandelt, um die Luft aus seinen Lungen abzulassen."

Da Louie so früh nach seiner Geburt am 8. März einen medizinischen Eingriff benötigte, wurde die Entscheidung getroffen, die Zwillinge gleich nach der Geburt zu trennen, damit sie behandelt werden konnten. Jetzt, zwei Wochen später, durften Louie und Neve endlich zusammen in einem Inkubator liegen.

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Neve und Louie halten Händchen im Brutkasten

Laura erzählte weiter: "Vor etwa zwei Nächten wurde eines der anderen Babys auf eine andere Station verlegt." Also brachten die Ärzte Neve herunter und legten sie in den gleichen Raum wie ihren Bruder. "Am Ende lagen sie mit den Armen übereinander, die Beine gekreuzt und hielten sich an den Händen. Und Neve versuchte, ihre Hände um seinen Hals zu legen – es war so süß, ihnen zuzusehen." Alle Ärzte, die zu den beiden kommen und sie sehen, haben eine Schwäche für sie. "Sie sagen, dass sie sie vermissen werden, wenn sie gehen, weil sie mehr kleine Kämpfer wie sie brauchen."

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Eine der größten Gefahren bei der Schwangerschaft ist die Frühgeburt. Laut Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation wurden 2010 weltweit etwa zehn Prozent aller Geburten als Frühgeburten eingestuft. In Deutschland liegt der Wert mit 9,2 Prozent etwas unter dem weltweiten Durchschnitt, doch auch hier steigen die Zahlen für Frühgeburten stetig. Als Ursache geben Mediziner das immer höhere Alter der Mütter an, was das Risiko einer Frühgeburt erheblich steigert.

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