Ehefrau von Vitali Klitschko besucht Ferienfreizeit für ukrainische Kinder

Natalia Klitschko ist am Ende ihrer Kräfte: "Ich bin erschöpft und müde!"

Natalia Klitschko besuchte die Ferienfreizeit in Neumünster und sang Lieder mit den ukrainischen Kindern.
Natalia Klitschko besuchte die Ferienfreizeit in Neumünster und sang Lieder mit den ukrainischen Kindern.
RTL Nord

von Jule Jänsch und Kirsten Studt

Zum ersten Mal erzählt Natalia Klitschko im RTL-Interview, wie es ihr in diesen schweren Kriegszeiten wirklich geht: "Ich bin erschöpft und müde und muss mir Pausen gönnen - ich habe auch drei Kinder. Es ist sehr schwer mit der Situation - ich brauche Energie.“ Wir treffen die Ehefrau von Kiews Bürgermeister Wladmir Klitschko beim Besuch einer Ferienfreizeit für ukrainische Kinder in Neumünster.

"Das ist für mich hier ein Zurückgeben!"

Mit ihrer Organisation will sie den geflüchteten Kindern helfen.
Mit ihrer Organisation will sie den geflüchteten Kindern helfen.
RTLNord

In dem Ferienlager in Neumünster (Schleswig-Holstein) haben 53 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine 13 Tage Urlaub vom Krieg. Sie alle stammen aus Nowowolynsk – auch ihre Ortschaft stand unter Beschuss. Organisiert hat das Ganze der Jugendverband Neumünster in Zusammenarbeit mit der Stadt, unterstützt von Aminata Tourés Sozialministerium, aber auch durch die Organisation „We Are All Ukrainians“ der Klitschko-Brüder. Natalia Klitschko, die Frau von Kiews Bürgermeisters Vitali, lebt selbst seit fünf Monaten in ständiger Angst um ihren eigenen Mann und bringt sich deshalb hier sehr gern persönlich ein: „Das ist für mich hier ein Zurückgeben. Uns geht es unglaublich – und hier kann ich helfen! Ich habe hier unglaublich viel positive Energie zurückbekommen.“

"Ich wünsche mir so sehr dass der brutale Krieg bald vorbei ist!"

Vitali Klitschko ist von seiner Familie gerade weit entfernt.
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Gemeinsam mit den drei gemeinsamen Kindern lebt die 48-Jährige Natalia in Hamburg. Es ist eine schwere Zeit für die Familie. Vor allem für ihre drei Kinder, die jeden Tag nach ihrem Vater fragen. Sie wünscht sich nur eins: Frieden. „Ich blicke mit rosaroter Brille in die Zukunft, und wünsche mir so sehr dass der brutale Krieg in der Ukraine bald vorbei ist“, so Natalia.