16. April 2019 - 11:56 Uhr

Schon auf dem Ultraschallbild sah man seine große Zunge

Als der kleine Baker noch im Mutterleib war, streckte er auf jedem Ultraschallbild seine Zunge heraus. Total süß, fanden seine Eltern - und dachten sich weiter nichts dabei. Acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin kam der Junge per Notkaiserschnitt zur Welt. Und die Ärzte erkannten direkt, dass mit Baker etwas ganz und gar nicht stimmt.

Baker hat das Beckwith-Wiedemann-Syndrom

Der Junge aus Jenks in Oklahoma hat das Beckwith-Wiedemann-Syndrom, eine genetisch bedingte Wachstumsstörung, die Großwuchs, Tumore und angeborene Fehlbildungen zur Folge haben kann. Bei diesem Syndrom wachseln einzelne Organe überproportional stark. Oft sind das Leber, Milz oder Nieren - oder wie bei Baker die Zunge.

Diese war bei Baker doppelt so groß wie normal, weshalb der kleine Junge nur schwer atmen konnte. Außerdem hatte er einen Tumor auf der Leber und musste deshalb fünf Monate Chemotherapie über sich ergehen lassen. Um ihm das Atmen leichter zu machen und damit er ganz normal essen und sprechen lernen kann, wollten seine Eltern ihm eine Zungen-OP ermöglichen.

Mit einer GoFundMe-Kampagne musste die Familie zunächst Spenden sammeln, um die Behandlung finanzieren zu können. Nun wurde dem heute 19 Monate alten Jungen in einer Operation die Hälfte der Zunge entfernt. Und der Eingriff war erfolgreich: Baker kann jetzt endlich richtig lachen und essen und lernt gerade, die ersten Worte zu sprechen.

„Er lächelt jetzt viel öfter“

Seine Familie ist überglücklich: "Er lächelt jetzt viel öfter, es ist ein anderes Lächeln und es ist so schön zu sehen, wie es sein kleines Gesicht zum Leuchten bringt", erzählt seine Mutter Farrah der Caters News Agency.

Wie es dem kleinen Baker heute geht und wie fröhlich er nun in sein neues Leben starten kann, zeigen wir im Video.