28. Dezember 2018 - 16:37 Uhr

Bis zur Geburt ahnte niemand, dass mit dem Kleinen etwas nicht stimmt

Als Bakers Eltern auf den Ultraschallbildern sahen, dass ihr Sohn bei jeder Aufnahme die Zunge herausstreckte, machten sie sich zunächst keine Sorgen: "Ich fand es immer total süß. Ich habe es sogar gepostet, weil es so niedlich war", erzählt Mutter Farah. Dass dahinter das Beckwith-Wiedemann-Syndrom steckte, ahnte zu dem Zeitpunkt niemand - auch die Ärzte nicht. Jetzt braucht der 16 Monate alte Baker Roth aus Oklahoma dringend Hilfe.

Baker leidet unter einer zu großen Zunge, einem Tumor und Fehlbildungen

Als Baker acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin bei einem Notkaiserschnitt auf die Welt kam, bemerkten die Ärzte sofort, dass etwas nicht stimmte. Und es stellte sich heraus: Er hat das Beckwith-Wiedemann-Syndrom. Dahinter verbirgt sich ein genetische Erkrankung, die Großwuchs, Tumore und angeborene Fehlbildungen zur Folge haben kann. Und darunter leidet der kleine Baker extrem. Durch seine Zunge, die doppelt so groß ist wie normal, fällt es ihm schwer zu atmen. Ihm wurde ein Endotrachealtubus, ein Hilfsmittel zur Sicherung der Atemwege, eingesetzt, um ihm das Atmen zu erleichtern.

Doch nicht nur das: Baker musste mehrfach operiert werden, da seine Eingeweide und Nieren außerhalb seines Bauchraums wuchsen. Außerdem besteht bei dem Syndrom, von dem Baker betroffen ist, ein Krebsrisiko in der Kindheit von 90 Prozent. Und auch das traf ihn: Im Juni wurde ein Tumor auf seiner Leber gefunden, weshalb er sich monatelang Chemotherapien unterziehen musste.

Bisher hat die Familie etwa 2 Millionen Dollar in die Behandlung von Baker investiert

Nach all den Strapazen wollen seine Eltern dem Kleinen nun eine Operation seiner Zunge ermöglichen, damit er besser atmen und essen kann. Auch sprechen kann Baker aufgrund seiner Erkrankung bisher nicht: "Eine Operation, bei der seine Zunge verkleinert wird, würde es ihm ermöglichen, richtig zu essen und zu kommunizieren. Er liebt es zu essen und will immer das, was die anderen haben. Also wäre es das Schönste für ihn, er wird so glücklich sein", sagt Bakers Mutter.

Da die Familie bisher ca. 2 Millionen Dollar in die medizinische Behandlung ihres Sohnes investiert hat, sammeln sie nun Spenden für die bevorstehende Operation, um finanzielle Unterstützung zu bekommen.