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Nach Unfall auf A4: Wie geht es Hundedame Dschutti aus Maintal

Verletzte Hündin kommt langsam zu sich

Wie geht es Hundedame Dschutti nach dem Unfall auf der A44?

Dschutti kommt langsam zu sich Wie geht es Hundedame Dschutti nach dem Unfall auf

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Annabelle Strecker und Tobias Radloff

Nach einem schrecklichen Verkehrsunfall, Ende Dezember 2021, auf der A4 bei Kirchheim flohen zwei Hunde aus dem Kofferraum eines verunfallten Fahrzeuges. Hundedame Dschutti galt danach als vermisst. Jetzt ist sie seit einem Monat wieder bei ihrer Besitzerin in Maintal. Doch wie geht es der Hündin heute? Die Antwort gibt es im Video.

Dschutti ist nur knapp dem Tod entkommen

Am 30. Dezember 2021 fährt der Sohn der Hundebesitzerin Melanie Anwar gemeinsam mit den Familienhunden von einem Ausflug nach Hause. Es kommt zu einem schlimmen Crash auf der A4. Aus Panik flüchten Dschutti und ihr Hundefreund Herr Schröder auf die stark befahrene Autobahn. Herr Schröder wurde überfahren und starb noch am Unfallort.

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Glück im Unglück

Dschutti wurde auch angefahren. Sie schaffte es aber, in das nahe gelegene Waldgebiet zu flüchten. Wochenlang gilt die Hündin als vermisst. Auch eine große Suchaktion blieb erfolglos. Ein Verkehrsteilnehmer sah die Hündin wenige Tage später dann im Bereich der Unfallstelle liegen und alarmierte die Polizei. Anstatt nach Hause zu Frauchen Melanie Anwar geht es aber erst einmal in die Tierklinik nach Gießen. Dort musste Dschutti mehrfach operiert werden. Ob sie es schaffen würde, war zu diesem Zeitpunkt noch unklar.

„Natürlich wünsche ich mir über alles, dass sie wieder gesund wird, aber ich habe das getan, was ich tun konnte. Ich habe mein Bestes gegeben“, sagt uns Dschuttis Besitzerin damals.

Lese-Tipp: Wie Dschutti zurück zu ihrer Familie kam

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Dschutti ist über den Berg

Insgesamt fünf Operationen musste Dschutti schon über sich ergehen lassen. Eine kleine Infektion an der Vorderpfote bereitet den Tierärzten aktuell noch Sorge. Ansonsten ist Hundedame Dschutti aber über den Berg. Richtig laufen und damit auch Gassi gehen darf Dschutti aber noch nicht. Doch auch da hat Hundemama Melanie Anwar eine kreative Lösung: „Dann fahr ich sie im Bollerwagen spazieren, damit sie wenigstens mal was anderes sieht“, sagt Melanie Anwar aus Maintal.

Betreuung hält Familie Anwar auf Trap

Hündin sitzt im Bollerwagen
Dschutti wird im Bollerwagen sparzieren gefahren
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Die intensive Betreuung von Dschutti, sowie die zahlreichen Tierarztbesuche, halten die Familie Anwar aktuell auf Trap. Da bleibt wenig Zeit, um den verstorbenen Herrn Schröder richtig zu verabschieden. Doch die Erinnerung bleibt:

„Herr Schröder ist noch im Wohnzimmer auf dem Schränkchen. Und er ist noch da. Ich glaube, er wird auch immer da sein. Ich bin jetzt nicht gläubig oder so, aber Tote leben in Erinnerung weiter“, sagt Hundebesitzerin Melanie Anwar.

In Dschuttis-Erinnerung lebt Hundefreund Herr Schröder sicherlich auch weiter. Zunächst muss sich die Hündin aber darauf konzentrieren, sich zurück ins Leben zu kämpfen. Eines steht auf jeden Fall fest – Hundedame Dschutti ist eine Kämpferin.