13. November 2018 - 23:52 Uhr

Emotionale Rückkehr von Maria zu ihrer Familie

Fünf Jahre lang bangte sie um ihre Tochter. Fünf Jahre lang kein Lebenszeichen – bis sie eines Tages plötzlich wieder auftaucht. Die Geschichte von Maria Henselmann ist spektakulär, ihre Mutter kann nach wie vor nicht fassen, dass sie ihre geliebte Tochter wieder hat. Die beiden haben einiges nachzuholen. 

Maria ist jetzt 18 - und damit erwachsen

Maria ist mittlerweile volljährig– und ihre Mutter eine veränderte Frau. "Ich musste erst lernen, dass Maria jetzt eine erwachsene Frau ist, dass sie Entwicklungen durchgemacht hat, wo ich nicht dabei war", erzählt sie im RTL-Interview. Wie die beiden ihre Beziehung jetzt wieder stärken wollen und was sie sich dafür Besonderes vorgenommen haben, sehen Sie in unserem Video.

Maria dachte nicht daran, was sie ihrer Mutter mit ihrem Verschwinden antat

2013 verschwindet die damals 13-Jährige Maria mit einem 40 Jahre älteren Mann, den sie im Internet kennengelernt hatte, plötzlich spurlos. Maria lebt fünf Jahre lang mit dem Mann in ärmlichen Verhältnissen in Italien, glaubt seine Lügen und wird von ihm manipuliert. In der Öffentlichkeit geben sie sich als Vater und Tochter aus, leben so vor sich hin. Außenstehende schöpfen keinen Verdacht, eine Seniorin wird sogar zu einer Art Ersatzoma für Maria. Was sie ihrer Mutter damit antut, verdrängt sie weitestgehend.

Das Wiedersehen von Mutter und Tochter war wie im Film

Doch die gibt die Suche nicht auf, auch nach Jahren hat sie noch Hoffnung. Und das ist es schließlich auch, was Maria zurück nach Deutschland treibt: Als sie erfährt, dass ihre Mutter immer noch nach ihr sucht, kommt sie zurück. Das Wiedersehen war wie im Film, sagt Maria: "Weil es eben wirklich so war wie im Film, wo man sich denkt, so ist das in echt gar nicht, aber es war so." Und jetzt wollen die beiden ganz neu anfangen. Sich neu kennenlernen, nachdem ihnen so viel gemeinsame Zeit genommen wurde. Dafür trifft Marias Mutter Monika auch die Frau, die sich in Italien so gut um sie gekümmert hat: Die Ersatzoma Mariuccia Scala. Ein herzliches Wiedersehen, Monika ist Mariuccia unendlich dankbar.

Mutter Monika kann es immer noch nicht fassen

Sie wirkt immer noch überrascht, dass sie ihre Tochter jetzt wieder hat: "Es war unwirklich. Ich hab auch die ersten Tage, wenn ich dann mit den Hunden raus bin und dann wieder zurückgekommen bin, gleich gerufen: Maria, bist du noch da, oder war das jetzt nur ein Traum." Die beiden wirken vertraut, glücklich. Wie Mutter und Kind eben, die sich nach langer Zeit ohne einander endlich wieder in die Arme schließen konnten.