RTL News>Leben>

Mutter fordert nach Disney-World-Besuch Freizeitpark-Verbot für Menschen ohne Kinder

Von den Usern gibt es Spott und Häme

Wir müssen draußen bleiben: Mutter fordert Freizeitpark-Verbot für Kinderlose

Besucher in Disney World
Walt Disney World, Orlando, Florida. Frau fordert, dass kinderlose Menschen keinen Eintritt mehr in Vergnügungsparks erhalten sollen.
Tim Brown, iStock

Es klingt absurd und völlig gaga, aber die Mutter ihres damals 3-jährigen Sohnes meint es ernst und forderte ein Freizeitpark-Verbot für Menschen, die keine Kinder haben. Spaß für alle in einem Freizeitpark ? Da, wo eben jeder nochmal Kind sein kann? Nicht, wenn es nach dieser Frau geht. Der Facebook-Post der Mutter ging viral, aber die User zeigten eher wenig bis gar kein Verständnis für die absurde Forderung und reagierten lediglich mit Spott und Häme. Ja, manchmal wäre es auch sicherlich klug, vorher zu überlegen, was man da so schreibt.

Lese-Tipp: Hinter den Kulissen von Disneyland: So läuft's in der Welt von Mickey und Co. wirklich ab

Egoistisch: Nur weil sich ein kinderloser Mensch eine Brezel kaufte, musste ihr Sohn weinen

Einmal ins Disneyland, Micky Maus und Donald Duck treffen. Schön. Ja, aber das soll zukünftig bitte nur noch Menschen mit Kindern vorbehalten sein. Denn die Mutter des damals drei Jahre alten Aiden ist, sagen wir mal, empört. „Es kotzt mich an, wenn ich kinderlose Paare in Disney World sehe. Menschen ohne Kinder sollte der Zutritt verboten werden“, schrieb sie schon 2019 in einem Facebook-Post, nachdem sie mit ihrem Kind im Walt Disney World Resort war.

Diese kinderlosen Menschen würden einfach nicht verstehen, was es heißt, Mutter zu sein und wie anstrengend es sei, mit ihnen in einen Vergnügungspark zu gehen, der ihrer Meinung nach eh ein Familienpark sei. Der eigentliche Grund ihres textlichen Ausrasters war, dass sich eine wohl kinderlose Frau eine Micky Maus Brezel gekauft habe. Unverschämt. „Sie kaufte eine Micky-Brezel und Aiden wollte auch eine haben, aber die Schlange war sehr lang, woraufhin ich ihm sagte, dass er später eine bekommt und ich ihm somit sein kleines armes Herz brach und er anfing zu weinen“, so ihre Worte. „Ich wollte die verdammte Brezel von diesem Flittchen nehmen und sagen ,Danke du Schlampe, dass du meinen Sohn zum Weinen gebracht hast.'“

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattformtwitter, der den Artikel ergänzt. Sie können sich den Inhalt einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden. Weitere Einstellungenkönnen Sie imPrivacy Centervornehmen.

Außerdem fordert die Dame: "Mütter mit Kindern sollten an der Warteschlange vorbei dürfen!"

Deswegen ist für die offensichtlich überforderte Dame ganz klar, dass kinderlose Menschen Kinder mit ihrem egoistischen Verhalten regelmäßig zum Weinen bringen und es somit doch besser wäre, sie gleich aus allen Vergnügungsparks zu verbannen. Denn dadurch würden ja auch die Schlangen kürzer.

Gleichzeitig forderte sie, dass Mütter mit Kindern bei langen Schlangen nicht anstehen sollten, sondern an den anderen wartenden Menschen vorbeilaufen dürfen. Denn „ihr habt keine Ahnung, was es bedeutet mit einem müden, erschöpften Kleinkind drei Stunden in einer Warteschlange zu stehen.“ Stellt sich die Frage: Warum tut sie sich das denn dann überhaupt an?

Micky und Mini Maus
Menschen ohne Kinder haben laut Aussagen der empörten Mutter, keine Ahnung, wie anstrengend es mit Kindern in einem Freizeitpark sei.
Bastiaan Slabbers, iStock
Anzeige:

Empfehlungen unserer Partner

Disney World hat noch nicht auf die Forderung reagiert

Genau das fragte sich auch die Netzgemeinde, denn die hat für die unausgeglichene Mutti so gar kein Verständnis und machte sich über ihren Post lustig. „Es klingt, als würde sie sich ärgern, dass sie keinen Spaß hat, weil sie zu sehr mit ihrem Kind beschäftigt ist und auf ungebundene Frauen (in ihrem Alter) neidisch ist, die tatsächlich Spaß haben“, schrieb ein User. Ein anderer: „Sie ist diejenige, die erwachsen werden muss und aufhören sollte, anderen die Schuld für ihre Entscheidungen zu geben.“ Und noch ein anderer schrieb: „Als Elternteil, der mit seinen Kindern früher im Disney World war, kann ich nur sagen: Ich würde wahnsinnig gern noch einmal ohne sie hin und alles für mich selbst genießen. Freizeitparks sind für alle!“

Genau so! Das dürften wohl auch die Betreiber ähnlich sehen, denn bisher sind sie ja nicht auf die Forderung der Dame eingegangen. (kko)