Florida: Polizei nimmt 20-jährigen Verdächtigen fest

Musste Delfina (28) sterben, weil sie ihren Arbeitskollegen nicht daten wollte?

Delfina zog vor zwei Jahren in die USA und wollte dort Modedesignerin werden.
Delfina zog vor zwei Jahren in die USA und wollte dort Modedesignerin werden.
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06. Dezember 2021 - 22:15 Uhr

Miami Beach: 20-Jähriger wegen Mordes zweiten Grades an seiner Kollegin angeklagt

Brachte Agustin Lucas M. seine Kollegin Delfina P. aus gekränkter Eitelkeit um? Weil sie sein Interesse an ihr nicht erwiderte? Nach Berichten der "New York Post" habe der 20-Jährige die 28-jährige Argentinierin erstochen in Miami Beach, weil sie sich weigerte, mit ihm auszugehen.

Mann habe in Miami Beach erst auf Opfer eingestochen und dann auf sich selbst

Laut einem Polizeibericht von Miami Beach sagte ein Nachbar und Freund von Delfina aus, dass M. "uneingeladen" in ihre Wohnung gekommen sein und dort auf sein Opfer gewartet haben soll. Als Delfina dann nach Hause gekommen sei, habe M. mit ihr sprechen wollen – in ihrer Wohnung. Die 28-Jährige habe das nicht gewollt. Daraufhin sei M. wütend geworden.

Er habe ein Messer gezogen und soll die junge Frau erstochen haben. Anschließend habe sich M. laut "Miami Herald" selbst in die Brust gestochen. So seien die beiden vor der Wohnung des Opfers gefunden worden. Im Krankenhaus habe man dann nur noch den Tod von Delfina feststellen können. M. sei wegen Mordes zweiten Grades angeklagt worden.

Opfer kannte den mutmaßlichen Täter von der Arbeit in einem Restaurant in Miami Beach

Mariani und Pan sollen sich aus einem Restaurant gekannt haben, in dem sie zusammenarbeiteten. Nach Berichten von "Today in 24" sei M. ein Einzelgänger gewesen: "Er hat mit uns zusammengearbeitet. Ein seltsamer Junge. Niemand wusste etwas über sein Leben. Er ging zur Arbeit und sagte niemandem Hallo", so ein Freund von Delfina.

Laut dem "Miami Herald" sei sie am Tag des mutmaßlichen Mordes früher von der Arbeit nach Hause gegangen. M. habe es ihr gleich getan – mitten in seiner Schicht. So sei die Tatwaffe auch aus dem Restaurant. M. habe sich auf sein Recht zu schweigen berufen, so der "Miami Herald". (jmu)