Letzter Liebesbeweis einer Mutter Maria Fernanda rettet ihren Sohn (5) vor Haiangriff - und bezahlt mit ihrem Leben

Es sollte ein schöner Strandtag mit ihrem Sohn werden – doch Maria Fernanda bezahlte mit dem Leben dafür.
Die 26-jährige Meeresbiologin aus Guadalajara in Mexiko war mit ihrem fünf Jahre alten Sohn an den Strand von Melaque im Bundesstaat Jalisco gefahren, um mit ihm baden zu gehen. Doch plötzlich wurden Mutter und Kind im Wasser angegriffen – mutmaßlich von einem Hai. Maria Fernanda schaffte es noch, den Jungen auf eine aufblasbare Insel im Wasser zu retten, bevor das Raubtier ihr Bein packte und sie unter Wasser zog.
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Als Mutter die Gefahr bemerkt, hebt sie Kind auf aufblasbare Insel
Die Attacke am 2. Dezember passierte nur 20 Meter vom Strand entfernt, wie das Nachrichtenportal Infobae berichtete. Andere Urlauber wurden auf die verzweifelten Schreie der 26-Jährigen aufmerksam und sprangen ins Wasser, um ihr zu helfen. Auf Videoaufnahmen, die auf X (ehemals Twitter) veröffentlicht wurden, ist zu sehen, wie mehrere Menschen eine Frau aus dem Wasser tragen und im Sand ablegen.
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Maria Fernandas Sohn überlebte unverletzt – wohl dank seiner geistesgegenwärtigen Mutter, die mit ihm zu der aufblasbaren Insel schwamm, als sie das Raubtier im Wasser bemerkte. Sie hob den Fünfjährigen gerade noch aus der Gefahrenzone. Ein letzter Liebesbeweis für ihren Sohn – denn für die 26-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Der Hai riss der 26-Jährigen offenbar ein Bein ab. Wie das mexikanische Portal Excelsior berichtet, habe sie keine Lebenszeichen mehr gezeigt, nachdem sie an den Strand gebracht wurde. Ärzte konnten die junge Mutter dann nur noch für tot erklären.
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Mexikanische Behörden sperren Strand nach Haiangriff
Welchem Tier genau sie zum Opfer fiel soll nun noch genauer untersucht werden. Mexikanische Medien berichteten, dass es auch Spekulationen gebe, kein Hai, sondern ein Krokodil könnte der Frau das Bein abgerissen haben. Der Strandabschnitt, in dem sich auch ein Wasserpark befindet, wurde nach dem Vorfall vorsorglich für mehrere Tage gesperrt. Rote Flaggen am Strand warnen Badegäste vor der möglichen Gefahr, die unter der Wasseroberfläche lauert.
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Das Centro Universitario de la Costa Sur, wo Maria Fernanda Meeresbiologie studiert hatte, sprach der Familie der Frau ihr Beileid aus. Die Fachgemeinschaft trauere um die tote Absolventin. „Kollegin und Freundin. Ruhe in Frieden“, postete die Universität bei Facebook. Die Familie der Toten errichtete ein Kreuz an der Unglücksstelle. Blumen, Kerzen und ein paar zurückgelassener Flipflops erinnern an die selbstlose Mutter, die ihr Leben gab, um ihr Kind zu retten. (jgr)
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