Er kam mit Rückenschmerzen ins Krankenhaus

Mann wird 20 Zentimeter langes Blutgerinnsel aus der Lunge entfernt

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12. November 2019 - 16:02 Uhr

Seine Symptome waren Rückenschmerzen und Fieber

Ein 64-jähriger Mann aus London wurde mit Rückenschmerzen ins Krankenhaus gebracht. Was er nicht ahnte: Seine Lage war wesentlich schlimmer als angenommen.

Der Patient hatte eine Lungenembolie

Der Patient wurde mit Übelkeit, Fieber und leichten Rückenschmerzen eingeliefert, heißt es im BMJ Case Report. Er hatte einen niedrigen Blutdruck und wurde von den Ärzten auf den Verdacht eines septischen Schocks behandelt, bevor er ins Imperial College Healthcare Trust in London gebracht wurde, wo sich eine Spezialeinheit um ihn kümmerte.

CT-Scans dort zeigten, dass der Patient eine Lungenembolie hatte - ein Blutgerinnsel in seiner Lunge. Die Ärzte führten eine Bronchoskopie durch - sie führten eine Kamera in die Atemwege des Mannes, um das Gerinnsel zu lokalisieren. Sie schafften es dann, ein 20 Zentimeter langes Blutgerinnsel aus seiner Lunge zu entfernen.

Unmittelbar nach dem Entfernen der Masse besserte sich die Atmung des Mannes, aber er überlebte leider nicht. Weitere durchgeführte Tests ergaben, dass der Patient zu allem Übel auch an Darmkrebs, MRSA und einem Infektion des Herzgewebes litt.

Video: Thrombose - was ist das eigentlich?

Eine Lungenembolie kündigt sich oft schleichend an: Dabei verstopft ein Blutgerinnsel ein Blutgefäß in der Lunge, dadurch verringert sich der Blutstrom zur Lunge und es reduziert sich die Sauerstoffversorgung im gesamten Körper. Wie sie eine Thrombose schnell und richtig erkennen, erfahren Sie hier.