Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Taten!Säure-Attentäter verätzt Mutter und Töchter - grausamer Trend in Großbritannien

Wieder ein fieser Säure-Anschlag in England, diesmal in der Hauptstadt London.
Nach dem aufsehenerregenden Angriff mit einer ätzenden Substanz in London sucht die Polizei mit Hochdruck nach dem Verdächtigen. Bei dem Vorfall waren eine 31-jährige Frau und ihre acht und drei Jahren alten Töchter sowie Helfer und Polizisten verletzt werden. Die Mutter und ihre jüngere Tochter hatten laut Polizei möglicherweise „lebensverändernde Verletzungen“ erlitten. Die Frau soll während des Angriffs „Ich kann nicht sehen, ich kann nicht sehen“, gerufen haben.
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RTL-Korrespondent: „Großbritannien hat weltweit die meisten Säureattacken“

Auch der mutmaßliche Täter Abdul Ezedi wurde vielleicht von der Chemikalie im Gesicht verletzt. Die Ermittler veröffentlichten ein Fahndungsfoto, das den Mann mit einem dunklen Fleck auf der rechten Gesichtshälfte zeigt. „Das macht ihn wiedererkennbar“, so die Polizei. Die Aufnahme stammte von einer Überwachungskamera in einem Supermarkt im Norden Londons.
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„Großbritannien hat weltweit die meisten Säureattacken, Scotland Yard sprich von einem grausamen Trend, denn die Zahl der Säureattacken ist deutlich gestiegen“, berichtet RTL-Korrespondent Ulrich Oppold aus London.
Waren es im Jahr 2021 noch 421 Angriffe, stieg diese Zahl 2022 auf 710.
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Fluchtversuch mit Auto scheitert, Verdächtiger zu Fuß unterwegs
Das Verbrechen hatte sich am Mittwochabend im Stadtbezirk Lambeth ereignet. Der Angreifer hatte Augenzeugenberichten zufolge ein Kind zu Boden geworfen und die Chemikalie auf seine Opfer geschüttet. Anschließend versuchte er, in einem Auto zu fliehen, stieß aber mit einem geparkten Fahrzeug zusammen.
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Er floh anschließend zu Fuß. Der Tatverdächtige und seine Opfer sollen sich der Polizei zufolge gekannt haben. In welchem Verhältnis er zu der Familie stand, war aber zunächst nicht klar. Die Polizei rief die Öffentlichkeit dazu auf, Hinweise zu geben, warnte aber davor, sich dem Mann zu nähern.
Laut BBC und weiteren britischen Medien soll es sich bei dem Gesuchten um einen aus Afghanistan stammenden Mann handeln, der Asyl erhalten hatte, obwohl er bereits wegen Straftaten verurteilt war. Der Fall löste in Großbritannien Diskussionen über das Asylverfahren aus. (dpa/uvo)

