Nachhaltige Tipps von Oma Rita

So friert man Lebensmittel ohne Plastik ein

26. August 2020 - 17:59 Uhr

Oma Rita plaudert aus dem Gefrier-Kästchen

Große Portionen zubereiten oder noch schnell Lebensmittel einkochen, bevor sie schlecht werden – das sind gute Ideen, nur stellt sich am Ende die Frage, wie die Gerichte konserviert werden sollen. Durch Plastikbeutel entsteht jede Menge Müll und zudem ist nicht geklärt, ob nicht doch Bestandteile des Plastiks in unsere Lebensmittel übergehen. Oma Rita zeigt in den Videos daher gute Alternativen zu Gefrierbeuteln aus Plastik und verrät zusätzlich ein paar Geheimtipps, damit beim Einfrieren nichts schief geht.

Diese Lebensmittel lassen sich nicht einfrieren

Mal wieder zu viel oder absichtlich eine große Portion gekocht? Da man fast alle Lebensmittel einfrieren kann, ist das gar kein Problem. Allerdings ist Plastik nicht die optimale Verpackungs-Variante. Oma Rita weiß da Abhilfe - und zeigt ihre Tipps im Video.

Es gibt allerdings auch Lebensmittel, die sich nicht einfrieren beziehungsweise nicht gut auftauen lassen und dabei ihre Konsistenz verlieren.

Diese Lebensmittel lassen sich nicht einfrieren:

  • Blattsalate: Durch ihren hohen Wassergehalt werden sie nach dem Auftauen matschig
  • Kartoffeln: Rohe Kartoffeln verlieren ihre feste Konsistenz und schmecken nach dem Auftauen zudem leicht süßlich
  • Rohe Eier können im Gefrierfach platzen, gekochte Eier bekommen eine gummiartige Konsistenz
  • Milchprodukte mit hohem Fettgehalt flocken nach dem Auftauen
  • Gelatine: Pudding und Kuchen verlieren nach dem Einfrieren die Bindung und werden flüssig
  • Knoblauch verliert durch den Temperaturwechsel an Aroma
  • Weichkäse wird matschig, Frischkäse flockt nach dem Auftauen

Das größte Problem: Gefrierbrand

Gefrierbrand zeigt sich durch weiße oder bräunliche Verfärbungen auf tiefgefrorenen Lebensmitteln und ist ein Zeichen für Temperaturschwankungen oder unsachgemäße Verpackungen. In der Folge sind die Lebensmittel nicht mehr zum Verzehr geeignet.

Gesundheitsgefährdend ist der Brand nicht, die befallenen Lebensmittel haben allerdings ihren Geschmack und vor allem ihre Nährstoffe verloren. Auch die ursprüngliche Konsistenz geht verloren, da die betroffenen Stellen beim Auftauen kein Wasser mehr aufnehmen können.

„Was hätte Oma gemacht?": Rita Lütticke zeigt uns nachhaltige Tipps von früher

Rita Lütticke ist Mutter und Oma mit Leidenschaft. Die 66-jährige Sauerländerin kennt sich mit Tipps und Tricks rund um Haushaltsfragen bestens aus und gibt ihre Kniffe gerne weiter. Im Alltag muss es schnell gehen und praktisch sein – fertig kaufen will sie vieles dennoch nicht. Mit ihren Tipps erklärt sie uns als authentische Expertin, wie man im Haushalt ganz einfach nachhaltig leben kann.