Nach Wahl-Panne

Keine Folgen für Laschets Falt-Fauxpas!

Armin Laschets Stimmabgabe sorgte für Wirbel, weil er seine Wahl offenbarte.
Armin Laschets Stimmabgabe sorgte für Wirbel, weil er seine Wahl offenbarte.
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27. September 2021 - 15:27 Uhr

Laschets Stimmabgabe sorgte für Wirbel

Bei der Wahl sorgte Kanzlerkandidat Armin Laschet für mächtig Wirbel, weil er seinen Stimmzettel falsch gefaltet hatte, und so jeder sehen konnte, wo er seine Kreuzchen gemacht hatte. Dabei ließ er sich auch noch ablichten!. Nachdem eine Diskussion darüber entbrannte, ob Laschets Stimmen so überhaupt gültig sind, steht jetzt fest: Der Falt-Fauxpas hat keine Folgen.

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Stimme wird nicht aussortiert

"Der Stimmzettel von Herrn Laschet wird nicht aussortiert", teilte eine Sprecherin der Stadt Aachen am Montag mit. Da der Bundeswahlleiter noch am Wahlsonntag geschrieben habe, dass die Stimme gültig sei, werde diese wie alle anderen Stimmen und Stimmzettel behandelt. Der CDU-Bundesvorsitzende hatte am Wahlsonntag im Wahllokal bei einem Fototermin seinen Stimmzettel in die Urne gesteckt. Dabei waren seine Kreuze bei der CDU zu erkennen.

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Keine Konsequenzen für den Wahlvorstand

Nach Angaben der Stadt war es wegen der Situation im Wahllokal dem Wahlvorstand nicht möglich, dies zu erkennen. "Die Wahlvorsteherin wurde zur Seite gebeten und stand unglücklich im Rücken von Herrn Laschet", so die Stadt. Konsequenzen werde es für den Wahlvorstand nicht geben. Eigentlich sollen Wähler, deren Wahlentscheidung erkennbar ist, in den Wahllokalen zurückgewiesen werden und einen neuen Stimmzettel bekommen. "Gelangt der Stimmzettel dennoch in die Wahlurne, kann er nicht mehr aussortiert werden und ist gültig", erklärte der Bundeswahlleiter. (dpa, xst)