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Karl Lauterbach: Restaurantverbot! Gesundheitsminister löst Twitter-Trend aus

Ablehnung des Gesundheitsministers in Twitter-Trends

#LoKarlVerbot: Restaurant lässt Lauterbach nicht rein

Pressekonferenz von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach im Anschluss an die zuvor stattgefundenen gemeinsamen Beratungen mit den Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der Länder -Pressekonferenz von Bundesgesundheitsminister Karl Lau
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach soll in einigen Gaststätten kein gern gesehener Gast mehr sein.
www.imago-images.de, IMAGO/Chris Emil Janßen, IMAGO/Chris Emil Janssen

Wer in den vergangenen Monaten in ein Restaurant gehen wollte, der musste einen Impfpass und Personalausweis vorlegen können, sonst hieß es: Draußen bleiben. Auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach musste einmal draußen bleiben – doch nicht, weil er keinen Ausweis vorlegen konnte, sondern weil er Karl Lauterbach ist. Die Anekdote machte der SPD-Politiker selbst öffentlich – darauf folgt der Twitter-Trend #LoKarlVerbot.

Corona-Leugner: Lauterbach ist immer wieder Zielscheibe

Viele Menschen sind nicht gut auf den Gesundheitsminister und Corona-Warner zu sprechen. Immer wieder mahnte Lauterbach zur Vorsicht, bestand auf Maßnahmen oder wollte diese verschärfen. Für Gegner der Maßnahmen wurde er dadurch zur Zielscheibe.

In einem Tiktok-Video, das die Funke-Mediengruppe veröffentlichte, erzählt der Gesundheitsminister, dass auch er nach einem Impfausweis gefragt worden sei. Und man habe ihn sogar in manchen Restaurants nicht reingelassen. Der Grund: Weil er Karl Lauterbach sei.

Manche Gastronomen wollen Lauterbach nicht als Gast

Das Interview ging viral – und ließ den Hashtag #LoKarlVerbot entstehen. Auf Twitter wollen offenbar viele den Gesundheitsminister nicht im Restaurant sehen. Doch es gibt auch Menschen, die sich auf die Seite des 59-Jährigen schlagen: „Also versteh ich das richtig: Lauterbach nicht in Restaurants zu lassen ist legitim und das gute Recht der Besitzer. Wenn Restaurants ungeimpfte Leute nicht in Restaurants lassen, dann Leben wir in einer Diktatur und die Besitzer dürfen das nicht machen?“, schreibt eine Twitter-Nutzerin.

Keine Zeit für Dating-Apps

Wie viele Restaurants den Gesundheitsminister hinauswarfen, ist nicht bekannt. Als sich Lauterbach in Köln von der Deutschen Presseagentur in ein Café begleiten ließ, war er aus Sicherheitsgründen nicht allein: Drei Personenschützer folgen ihm, als er raus auf die Straße geht. Seine Popularitätswerte sind zwar immer noch hoch, aber diejenigen, die ihn ablehnen, tun das häufig mit besonderer Inbrunst. Lauterbach als Reizfigur.

Doch der Rheinländer behält dennoch seinen Humor: Im Interview mit der Funke-Mediengruppe gibt er zu, dass er keine Dating-App besitze: „Keine Zeit, keine Chancen, aussichtslos“, meint er. (eon)