Spitze gegen Landsmann Hamilton

Button: Verstappen der talentierteste Formel-1-Fahrer

Jenson Button interviewt heutzutage Lewis Hamilton oft nach dessen Siegen
Jenson Button interviewt heutzutage Lewis Hamilton oft nach dessen Siegen
© Imago Sportfotodienst

12. Mai 2021 - 12:04 Uhr

Button huldigt Verstappen

Nach seiner Machtdemonstration gegen Red-Bull-Rebell Max Verstappen beim Großen Preis von Spanien liegt die Rennsport-Welt Formel-1-Imperator Lewis Hamilton mal wieder zu Füßen. Auch Hamiltons früherer McLaren-Kollege Jenson Button hält seinen Landsmann für das stärkste F1-Gesamtpaket – was das "reine Talent" angeht, sei Verstappen aber noch höher einzuschätzen.

Hamilton der Kompletteste, aber ...

Verstappen sei "immens talentiert. Was das reine Talent angeht, ist er wahrscheinlich der Talentierteste [der Geschichte]", sagte Button schon vor dem Spanien-Rennen bei Sky Sports UK. Wohlwissend, "dass viele da nicht mit mir übereinstimmen".

Hamilton sei der "kompletteste Fahrer", was Erfahrung und die generelle Herangehensweise an Rennfahren angehe, so Button. "Aber in Sachen reines Talent, denke ich, ist es Max. Red Bull wird ihn nicht gehen lassen wollen"

Der Weltmeister von 2009 spielte damit auf Gerüchte an, Verstappen könne 2022 – nach einem Hamilton-Rücktritt – bei Mercedes anheuern. Danach sieht es momentan aber nicht aus. Hamilton hatte erst kürzlich mehrmals kundgetan, auch 2022 noch in der Formel 1 für die Silberpfeile fahren zu wollen.

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Hill: Lewis einzigartig

Button kennt Hamilton aus ihrer gemeinsamen Zeit bei McLaren (2010 bis 2012). Der 41-Jährige ist neben Nico Rosberg (2016) einer von nur zwei Hamilton-Teamgefährten, denen es gelang, den Engländer über eine Saison (2011) zu schlagen.

Für Buttons Experten-Kollegen Damon Hill ist Hamilton dagegen einzigartig. Der Champion von 1996 erklärte den Weltmeister nach dessen Fahrt in Spanien zum Einstein des Motorsports. "Ihr realisiert schon, dass ihr da einen der talentiertesten Menschen sieht, der je auf Erden gewandert ist oder? Er ist wirklich ein Phänomen. Man kann es nur in Ehrfurcht zuschauen", twitterte Hill.

MAR

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